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Der eine kann spielen, der andere nicht: Brandon Morley (an der Scheibe) hat seine Leistenbeschwerden auskuriert, Tobias Estermaier (links) fällt wegen einer Schulterverletzung jedoch mehrere Wochen aus.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ müssen auf einen ihrer Stürmer verzichten

  • Stefan Schnürer
    vonStefan Schnürer
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Nach den ersten sechs Spieltagen in der Bayernliga herrscht beim TSV Peißenberg Zufriedenheit. Vier von sechs Partien haben die „Eishackler“ gewonnen. Zuletzt gab’s einen Heimsieg gegen die hoch gehandelten Miesbacher. In dieser Partie verletzte sich ein Stürmer des TSV jedoch schwer.

Peißenberg – Tobias Estermaier hatte hatte gegen Miesbach Grund zum Feiern. Er zeichnete beim 4:1-Erfolg in der heimischen Peißenberger Eishalle Anfang des zweiten Drittels für das wichtige 2:0 verantwortlich – es war der erste Treffer des 25-jährigen Angreifers der „Eishackler“ in dieser Saison. So wirklich freuen konnte sich Estermaier über seinen Premierentreffer allerdings nicht mehr. Bereits im ersten Drittel hatte er sich eine Schulterverletzung zugezogen, die ihn zu einer sechs- bis achtwöchigen Pause zwingt. So kann er am kommenden Wochenende nur zuschauen, wenn seine Mannschaftskameraden im Heimspiel an diesem Freitag gegen den EC Pfaffenhofen (19.30 Uhr) sowie am Sonntag im Gastspiel beim EHC Königsbrunn (18 Uhr, Hydro Tech Eis-Arena an der Königsallee) das Punktekonto der „Eishackler“ weiter aufstocken wollen.

Eishockey: TSV Peißenberg gibt Entwarnung bei Brandon Morley

Entwarnung gibt es hingegen bei Brandon Morley: Der Kanadier, mit neun Punkten (5 Tore/4 Vorlagen) bislang erfolgreichster Scorer der Peißenberger, musste am vergangenen Dienstag aufgrund von Problemen mit der Leiste das Training ausfallen lassen, einem Einsatz des 25-Jährigen am kommenden Wochenende steht nach Auskunft der TSV-Verantwortlichen aber nichts im Wege.

Eishockey: EC Pfaffenhofen erst stark, dann mit schwächster Saisonleistung

Zunächst haben es die „Eishackler“ am diesem Freitag in heimischer Halle mit dem EC Pfaffenhofen zu tun. Die „Ice Hogs“ waren ein etablierter Bayernligist, ehe sie in der Saison 2017/18 abstiegen. Der Aufenthalt in der Landesliga war aber nur ein Intermezzo, die Pfaffenhofener stiegen postwendend wieder auf. Bislang läuft es für den Aufsteiger unerwartet gut. Drei seiner sechs Partien hat er gewonnen. Am vergangenen Wochenende musste das Team des kanadischen Trainers Chris Heid jedoch zwei Niederlagen einstecken (3:9 beim TEV Miesbach, 1:4 zu Hause gegen den ESC Geretsried). Vor allem die Heimniederlage gegen die „River Rats“ ärgerte die Pfaffenhofener, auf ihrer Homepage sprechen sie von der „schwächsten Saisonleistung“. Da besteht also Bedarf auf Wiedergutmachung bei den „Ice Hogs“.

Eishockey: Spektakel der „Eishackler“ gegen Königsbrunn in der vergangenen Saison

In der vergangenen Saison geriet das Gastspiel der „Eishackler“ in Königsbrunn in der Bayernliga-Vorrunde zu einem richtigen Spektakel. Die Zuschauer bekamen insgesamt 17 Treffer zu sehen. Die Peißenberger lagen zum Ende des zweiten Drittels bereits mit 3:7 hinten, gewannen am Ende aber noch mit 10:7. Ob sich TSV-Trainer Rainer Höfler und sein Königsbrunner Kollege Peter Schedlbauer noch einmal ein derartiges Spiel wünschen, ist eher unwahrscheinlich. „Für die Zuschauer wäre es aber mit Sicherheit eine großartige Sache und das Eintrittsgeld in jedem Fall wert“, so die Ansicht von „Eishackler“-Sprecher Andreas Schugg.

Eishockey: Torjäger des EHC Königsbrunn hat seine Strafe abgesessen

Die „Pinguine“ haben nur zwei ihrer sechs Partien gewonnen. Allerdings starteten sie unter erschwerten Umständen, denn in den ersten Partien war Königsbrunns US-amerikanischer Torjäger Hayden Trupp noch gesperrt. Gegen Peißenberg darf der 27-jährige Angreifer jedoch wieder auflaufen. Bislang der torgefährlichste Akteur in Reihen der Gastgeber ist Jakub Sramek: Der Tscheche kommt bislang auf zehn Scorerpunkte (5 Tore/5 Vorlagen). In jedem Fall werden die Königsbrunner ausgeruht in ihr Duell gegen die „Eishackler“ gehen. Das ursprünglich für den heutigen Freitag angesetzte Auswärtsspiel gegen den EC Bad Kissingen wurde auf den 13. Dezember verschoben.

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