Heftige Explosion in Wohnhaus: Foto zeigt Ausmaß der Katastrophe - Mann und Kind weiter verschüttet

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Siegesfreude im Doppelpack: Die „Eishackler (hier Daniel Clairmont, re., und Tobias Estermaier) bejubelten nach dem Erfolg gegen Passau auch in Klostersee drei Punkte.

Eishockey:Bayernliga

„Eishackler“ mit furioser Aufholjagd

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Was war das für ein Spiel! Die „Eishackler“ sahen in Klostersee schon wie der sichere Verlierer aus. Dann aber starteten sie eine sensationelle Aufholjagd.

Peißenberg – Der Auftritt der Peißenberger am gestrigen Sonntag beim EHC Klostersee war nichts für schwache Nerven. Mit 0:3 lagen sie bereits im Hintertreffen, ehe sie eine fulminante Aufholjagd starten, die in einen 4:3 (2:3, 0:0, 2:0)-Erfolg mündete. „Das war der Wahnsinn“, berichtete TSV-Sprecher Andreas Schugg.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als ideal, denn der TSV musste verletzungsbedingt auf Daniel Clairmont, Martin Andrä, Fritz Stögbauer und Manuel Singer verzichten. Dennoch begannen die „Eishackler“ recht ordentlich. Nach und nach rückte dann aber der Schiedsrichter in den Mittelpunkt, der mehrfach durchaus diskussionswürdige Strafzeiten verteilte. Besonders hat trafen diese Entscheidungen die Peißenberger, die binnen sechs Minuten drei Treffer kassierten (8., 14., 14.). Bei jedem dieser Tore hatte der TSV zwei Akteure weniger auf dem Eis. Trotz dieses deutlichen Rückstands „hat sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen lassen“, berichtete Schugg. Und die Peißenberger wurden für ihr beherztes Auftreten belohnt: Erst verkürzte Manfred Eichberger mit einem Schlagschuss auf 1:3 (16.), kurz vor der ersten Pause erzielte David Novak nach einem sensationellen Sololauf den Anschlusstreffer (20.).

Nach torlosem zweiten Drittel, das beide Mannschaften zum Verschnaufen nutzten, nahm die Partie in den letzten 20 Minuten wieder Fahrt auf. „Beide Mannschaften haben sehr offensiv gespielt und hatten viele Chancen“, so Schugg. Letztlich war es den beiden Torhütern Felix Barth auf Peißenberger Seite sowie Dominik Gräubig auf Klosterseer Seite – zuzuschreiben, dass diese Partie nicht in einer Torflut endete. Während Barth seinen Kasten sauber hielt, gelangen den Peißenbergern noch die für den Sieg nötigen beiden Treffer. Erst sorgte Leonhard Zink für den 3:3-Ausgleich (44.), ehe erneut Eichberger kurz vor Schluss ein Überzahlspiel mit dem 4:3 abschloss (59.). Vorangegangen war eine umstrittene Bankstrafe für Klostersee. Dennoch: „Dieser Sieg war hochverdient“, so Schugg.

EHC Klostersee - TSV Peißenberg 3:4 (3:2, 0:0, 0:2)

Tore: 1:0 (7:07) Persson (Wren/5-3), 2:0 (13:27) Merz (Wren/5-3), 3:0 (13:40) Käfer (Hördt/5-3), 3:1 (15:18) Eichberger (Zink), 3:2 (19:17) Novak (Malzatzki), 3:3 (43:14) Zink (Hörndl), 3:4 (58:13) Eichberger (Zink/Höfler/5-4). Strafminuten: Klostersee 14, Peißenberg 16. Zuschauer: 517

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