Simon Sendl stand schon mal im „Eishackler“-Kader.
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Simon Sendl stand schon mal im „Eishackler“-Kader.
Zuletzt nur sporadisch im Einsatz: Marco Loth lief in der vergangenen Saison nur fünfmal für Forst auf.
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Zuletzt nur sporadisch im Einsatz: Marco Loth lief in der vergangenen Saison nur fünfmal für Forst auf.
Sinan Ondörtoglu gilt als Ausnahmetalent.
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Sinan Ondörtoglu gilt als Ausnahmetalent.
Max Willberger spielte in Peißenberg und Forst.
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Max Willberger spielte in Peißenberg und Forst.
Andreas Kreutterer bestritt 23 Partien für Forst.
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Andreas Kreutterer bestritt 23 Partien für Forst.

Eishockey: Bayernliga

Vier U20-Spieler und ein Ausnahmetalent für die „Eishackler“

  • vonRoland Halmel
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Auf den eigenen Nachwuchs setzen: So lautet seit Jahren die Devise beim TSV Peißenberg. Dieses Einheimischenmodell führt der Bayernligist fort.

Peißenberg – Gleich vier Spieler aus der erfolgreichen U20-Mannschaft des TSV, die in der abgelaufenen und vorzeitig abgebrochenen Saison in der Bayernliga den hervorragenden dritten Platz belegte, werden zum Kader des Seniorenteams stoßen.

Eishockey: U20-Trainer Kratzmeir: „Da müssen sich einige Etablierte warm anziehen“

Max Willberger, Simon Sendl, Marco Loth und Andreas Kreutterer, alle Jahrgang 1999, sollen fester Bestandteil der ersten Mannschaft werden. „Die vier haben alle eine Top-Saison gespielt“, lobt U20-Coach Christian Kratzmeir. Das Quartett hat zum Teil schon Spiele in der Peißenberger Herren-Mannschaft oder beim Kooperationspartner SC Forst absolviert. „Ich bin mir sicher, dass sie es in der Ersten schaffen können, da müssen sich einige Etablierte warm anziehen“, so Kratzmeir, der große Stücke auf die jungen Spieler hält. „Jeder wird seine Chance in der Bayernliga bekommen“, kündigt „Eishackler“-Chef Norbert Ortner an.

Eishockey: Der 18-jährige Sinan Ondörtoglu gilt in Peißenberg als Ausnahmetalent

Darüber hinaus haben die Peißenberger mit dem erst 18-jährigen Sinan Ondörtoglu ein Ausnahmetalent in der Hinterhand, das aber erst behutsam an die Senioren-Mannschaft herangeführt werden soll. „Sinan ist ein Riesentalent wie zuletzt vielleicht Marco Pfleger“, sagt Kratzmeir über den Stürmer, der weiterhin vor allem bei der U20 spielen soll. Das Juniorenteam der Peißenberger hat indessen nicht zuletzt wegen der vier Abgänge zum Herrenteam ein wenig Personalsorgen. „Der Spielerkader ist dünn, weil auch einige von Nachbarvereinen abgeworben wurden“, berichtet Kratzmeir, der voraussichtlich ab der zweiten Juni-Woche mit dem Sommertraining beginnen wird. „Bis dahin hat es in den möglichen Kleingruppen wenig Sinn gemacht, weil wir gar nicht so viele Trainer haben“, berichtet Kratzmeir, der zusammen mit Florian Steidl die Mannschaft betreut. „Wir schauen uns zudem nach weiteren Spielern um“, so Kratzmeir. Er hofft, dass sein U20-Team noch Verstärkung bekommt. Die Herren-Mannschaft wird zahlenmäßig indes anwachsen, was der taktischen Marschroute von Coach Randy Neal entgegenkommt: „Mein Plan ist es, mit vier Reihen bis zum Schluss Gas zu geben“, so der Kanadier. Er setzt auf einen großen Kader – und da kommen die vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gerade recht.

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