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Zu Boden gegangen: Die „Eishackler“ (in schwarzen Trikots, hier Moritz BIrkner in der Heimpartie gegen Königsbrunn) gingen am Wochenende in beiden Partien leer aus.

Eishockey: Bayernliga

Ein Wochenende ohne Punkte für die „Eishackler“

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Das war ein Wochenende zum Vergessen für die „Eishackler“. Nach der Niederlage gegen Königsbrunn gingen sie auch beim Gastspiel am Sonntag in Schweinfurt leer aus.

Peißenberg – Die „Eishackler“ können gegen Schweinfurt einfach nicht gewinnen. Seit nunmehr fast neun Jahren warten sie auf einen Sieg gegen die „Mighty Dogs“. Die schwarze Serie fand am Sonntag ihre Fortsetzung. Obwohl die Peißenberger auf einen Gegner trafen, der nach drei Niederlagen in Folge nicht vor Selbstbewusstsein strotzte, standen sie am Ende mit leeren Händen da. Das 2:3 (0:1, 2:0, 0:2) war bereits die zweite Niederlage an diesem Wochenende. Damit blieben sie erstmals in dieser Bayernliga-Saison an einem Wochenende ohne Punkte. Damit haben die „Eishackler“ im Kampf um einen der ersten acht Plätze einen schweren Rückschlag erlitten.

Der TSV geriet im ersten Drittel durch einen Weitschuss des Schweinfurters Patrik Rypar in Rückstand (12.). Dabei gab TSV-Torhüter Florian Barth keine glückliche Figur ab, ihm rutschte der der Puck zwischen den Schonern hindurch. Dabei hätten laut TSV-Sprecher Andreas Schugg nach den ersten 20 Minuten auch durchaus die „Eishackler“ führen können. Chancen waren seinen Worten nach zur Genüge vorhanden. „Aber wenn ich immer genau auf den Torwart schieße, wird das natürlich nichts“, so Schugg.

Was die Chancenverwertung betrifft, lief für die Peißenberger im Mitteldrittel besser. Gleich zu Anfang dieses Abschnitts nutzte Florian Höfler einen schweren Fehler des ERV zum 1:1 (22.), und kurz vor Ende des Drittels brachte Dominik Ebentheuer während einer Überzahl die Peißenberger in Front (39.).

Im Schlussdrittel wurden dem TSV, wie schon zwei Tage zuvor gegen Königsbrunn, seine Strafzeiten zum Verhängnis. Beim Schweinfurter 2:2-Ausgleich durch Christoph Schadewaldt (42.) etwa hatten die „Eishackler“ gleich zwei Akteure weniger auf dem Eis. Ärgerlich aus Peißenberger Sicht war vor allem die Strafe für Leonhard Zink. „Das war ein ganz fairer Check“, berichtete Schugg. Der Schiedsrichter sah das aber ganz anders: Er verpasste Zink neben zwei Minuten Strafzeit noch eine Zehn-Minuten-Strafe obendrauf. Dann gelang den Schweinfurtern bei einer weiteren Überzahl das entscheidenden 3:2 (52.). Schuggs bittere Erkenntnis: „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, aber uns fehlt momentan einfach das Glück.“

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