Willkommen in Peißenberg: Trainer Christian Kratzmeir (l.) mit den Neuzugängen (v. l.) Maurice Barth und Matthäus Lidl. 
1 von 2
Willkommen in Peißenberg: Trainer Christian Kratzmeir (l.) mit den Neuzugängen (v. l.) Maurice Barth und Matthäus Lidl.  
Erfolg gibt’s nicht umsonst: Peißenbergs U20-Spieler beim schweißtreibenden Ausdauertraining.
2 von 2
Erfolg gibt’s nicht umsonst: Peißenbergs U20-Spieler beim schweißtreibenden Ausdauertraining.

Eishockey: TSV-Junioren bereiten sich auf die Bayernliga-Saison vor

Peißenbergs U20-Kader bekommt Verstärkung

  • Stefan Schnürer
    vonStefan Schnürer
    schließen
  • Roland Halmel
    schließen

Nachdem vier Spieler ins Seniorenteam aufgerückt sind, ist der Kader bei der U20 des TSV Peißenberg noch kleiner geworden. Jetzt gibt es diesbezüglich aber eine gewisse Entspannung.

Peißenberg – Schon in der erfolgreichen vergangenen Saison, als die U20 des TSV Peißenberg Rang drei in der Bayernliga erreichte, war der Kader auf Kante genäht. Mit dem Abgang von Max Willberger, Andreas Kreutterer, Simon Sendl und Marco Loth, die künftig das TSV-Seniorenteam verstärken sollen, haben Trainer Christian Kratzmeir und sein Co-Trainer Florian Steidl auch noch einen erheblichen personellen Aderlass hinnehmen müssen. Jetzt aber verzeichnet der Nachwuchs der „Eishackler“ mit Maurice Barth (15) und Matthäus Lidl (17) zwei Zugänge.

Trainer Kratzmeir: Matthäus Lidl ein „absoluter Perspektivspieler“

Matthäus Lidls älterer Bruder Martin geht in Peißenberg in seine zweite Saison bei den Senioren. Der 17-jährige Allrounder aus Eglfing spielte unter anderem schon für den EHC München und zuletzt den SC Riessersee in der DNL2. „Matthäus ist ein absoluter Perspektivspieler, auf den wir uns sehr freuen“ so Coach Kratzmeir.

Trotz seiner erst 15 Jahre ist Stürmer Maurice Barth im Eishockey schon ziemlich herumgekommen. Zu seinen bisherigen Vereinen zählen unter anderem Landsberg, Ingolstadt und zuletzt der ESV Kaufbeuren. Barth soll laut TSV-Sprecher Andreas Schugg in der U17 sowie in der U20 der Peißenberger auflaufen.

Eishockey: Nachwuchstrainer des TSV Peißenberg sind von den Neuen begeistert

Kratzmeir und Steidl sind von den beiden Zugängen ebenso begeistert wie U17-Coach Fritz Stögbauer „Man kann bei beiden eine sehr gute physische Grundausbildung erkennen, was natürlich auf ihre hochklassige Vergangenheit zurückzuführen ist“, so Kratzmeir.

Seit etwa einem Monat befindet sich die die U20 der Peißenberger in der Vorbereitung.Viermal die Woche bittet das Trainerduo Kratzmeir/ Steidl die Mannschaft zu den Übungseinheiten. Die coronabedingten Auflagen machen die Trainingsgestaltung nicht unbedingt einfacher und erforderten laut TSV-Sprecher Schugg „zum Teil etwas Phantasie“.

Eishockey: Trainer legen bei U20 des TSV gesteigerten Wert auf Fitness

Nicht zuletzt aufgrund der dünnen Personaldecke legen die Trainer vor allem Wert auf die Physis der Spieler. „Wobei ich immer schon großen Wert auf sehr gute Fitness gelegt habe“, berichtet Kratzmeir, der die Einheiten in vier Blöcke mit den Schwerpunkten „Schnelligkeit/Agilität“, „Kraft“, „Koordination“ und „Ausdauer“ aufteilte. Die U20 machte dabei auch nicht vor ungewöhnlichen Trainingsstätten halt. Unter anderem waren Peißenbergs Junioren auf dem Gelände des Peißenberger Volksfestplatz unterwegs. „Dort gibt es viel Platz, um die Abstandsregeln einzuhalten und schöne Steigungen für den einen oder anderen Lauf den Berg hinauf“, so Schugg.

Auch das ist interessant:

Zum Weitermachen fehlte der letzte Wille - Peißenbergs ehemaliger Torhüter Felix Barth lässt es nach seinem Karriereende ruhig angehen

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Zum Weitermachen fehlte Felix Barth der letzte Wille 
Für einen Torhüter ist er mit 31 Jahren noch nicht alt. Trotzdem hat Felix Barth seine Karriere beendet. Er kann sich vorstellen, wieder aufs Eis zu gehen - allerdings …
Zum Weitermachen fehlte Felix Barth der letzte Wille