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Der Torhüter bleibt Sieger: Im Hauptrunden-Heimspiel gegen den ESC Dorfen mussten sich die „Eishackler“ (in schwarzen Trikots, hier Valentin Hörndl) nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Eishockey: Bayernliga, Zwischenrunde Abstieg

Peißenbergs Trainer fordert mehr Disziplin

Was die Punkte betrifft, ist beim TSV Peißenberg in der Abstiegsrunde im Moment alles in Ordnung. Rundherum zufrieden ist Trainer Rainer Höfler dennoch nicht.

Peißenberg– Mit dem 5:3-Heimsieg vergangene Woche gegen den EC Pfaffenhofen hat der TSV Peißenberg in der Abstiegs-Zwischenrunde der Bayernliga die Tabellenspitze erobert und sich damit eine gute Ausgangsposition verschafft im Kampf um einen der ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme Pre-Play-off-Spielen gegen eines der beiden schlechtesten Teams der Aufstiegs-Zwischenrunde. So weit, so gut. In Euphorie verfallen will „Eishackler“-Trainer Ernst Höfler deswegen aber noch lange nicht. Zum einen weiß er, dass es bis zum Ende dieser Runde noch ein weiter Weg ist, zum anderen hat ihn der jüngste Auftritt seiner Mannschaft gegen Pfaffenhofen wenig begeistert. Vor allem in puncto Disziplin sieht er bei seinem Team durchaus noch Verbesserungsbedarf. Gelegenheit hierzu haben die Peißenberger am kommenden Wochenende zweimal: Am heutigen Freitag empfangen sie den ESC Dorfen (19.30 Uhr, Eisstadion an der Pestalozzistraße), am Sonntag sind sie zu Gast beim EHC Königsbrunn (18 Uhr, Eisstadion an der Königsallee).

Eishockey: Mit einem Sieg können die „Eishackler“ den ESC Dorfen auf Abstand halten

Mit einem Sieg heute Abend auf heimischer Eisfläche gegen Dorfen können die „Eishackler“ einen Konkurrenten um die beiden Spitzenplätze der Abstiegsrunde noch weiter auf Abstand halten. In der Hauptrunde gab’s für den TSV gegen die „Eispiraten“ Licht und Schatten: In Dorfen gab’s einen souveränen 6:1-Sieg, im Rückspiel im heimischen Stadionmussten sich die Peißenberger jedoch nach Penaltyschießen mit 3:4 geschlagen geben. In dieser Phase durchlebten die Höfler-Schützlinge allerdings eine schwere Phase: Ein halbes Dutzend an Stammspielern fehlte aufgrund von Verletzungen, zudem befand sich das Team in der Ergebniskrise. Sechs Spiele gingen – wenn auch meist nur äußerst knapp – in Folge verloren. „Jetzt sind wir wieder komplett, da müssen wir besser spielen“, fordert Coach Höfler. Nach der Partie gegen Pfaffenhofen war er trotz des 5:3-Erfolgs nicht zufrieden: „Die Spieler müssen sich an das halten, was besprochen wurde“, so des Trainers Forderung. Gegen die „Eishogs“ blieben die Disziplinlosigkeiten seines Teams ohne Folgen, auf ein weiteres Experiment dieser Art kann Höfler aber gut verzichten: „Das A und O ist, dass wir uns an den Plan halten.“ Zieht man die Statistik zu Rate, sollte ein Sieg der „Eishackler“ gegen Dorfen ohnehin machbar sein: Der ESC hat seine beiden ersten Auswärtsspiele dieser Abstiegsrunde in Königsbrunn (1:2 nach Penaltyschießen) und in Pfaffenhofen (3:5) verloren.

Eishockey: Königsbrunn gint dem Trainer des TSV Peißenberg Rätsel auf

Rätsel gibt momentan der EHC Königsbrunn auf, wo der TSV am Sonntag gastiert. Die „Pinguine“ legten zum Ende der Bayernliga-Hauptrunde einen fulminanten Endspurt hin und gewannen sieben der letzten acht Partien. Der Start in die Abstiegs-Zwischenrunde war mit einem Sieg und zwei Niederlagen aber eher missglückt. „Das finde ich schon etwas überraschend“, so Höfler. In jedem Fall stehen die Königsbrunner schon jetzt gehörig unter Druck. Im Falle einer weiteren Niederlage droht das Startrecht für die Pre-Play-offs schon frühzeitig verloren zu gehen. Mit den Schwaben haben die Peißenberger noch eine Rechnung offen: Im Hauptrundenspiel kurz vor Weihnachten gab es eine empfindliche 3:7-Niederlage.

Eishockey: Bei Peißenberg ist nur der Einsatz von Leonhard Zink fraglich

Voraussichtlich kann Höfler in den beiden anstehenden Partien auf seine stärkste Besetzung zurückgreifen. Zwar konnten einige Spieler unter der Woche aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht trainieren, „aber bis zum Wochenende kommen die sehr wahrscheinlich wieder zurück“, berichtet der TSV-Trainer. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Verteidiger Leonhard Zink, der sich mit Hüftproblemen herumplagt.

Auch das ist interessant: Die besondere Show des Lukas Novacek in Königsbrunn - Der tschechische Neuzugang erzielt beim 7:4-Sieg der „Eishackler“ vier Treffer und leistet obendrein zwei Vorlagen

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