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Punkte müssen wieder her: Valentin Hörndl (re., hier im Derby gegen die EAS) und die „Eishackler“ treffen auf Pfaffenhofen und Schweinfurt.

Eishockey: Bayernliga

Kniffliges Kontrastprogramm für die Peißenberger „Eishackler“

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Im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz sind die „Eishackler“ des TSV Peißenberg weiter gefordert. Der Spielplan hält für das Team ein Kontrastprogramm parat, das es in sich hat.

Peißenberg – Vier Spieltage vor dem Abschluss der Abstiegsrunde zeichnet sich ein Dreikampf an der Spitze um die beiden Pre-Play-off-Plätze ab. Zwei aus dem Kandidaten-Trio treffen am heutigen Freitag im direkten Vergleich aufeinander, wenn die Peißenberger „Eishackler“ beim EC Pfaffenhofen antreten. Am Sonntag wartet dann auf Mannen von Trainer Simon Mooslechner das Kontrastprogramm: In der heimischen Eishalle empfangen sie die Schweinfurt „Mighty Dogs“, die mit großer Wahrscheinlichkeit gegen die EA Schongau den Absteiger aus der Bayernliga ausspielen werden.

TSV Peißenberg: Vorsicht vor Pfaffenhofener Top-Reihe

„Es muss eine Reaktion auf die schwache Leistung in Schongau kommen“, sagt Mooslechner. Auf dem Papier ist der Auftritt bei den heimstarken „Eishogs“ in Pfaffenhofen deutlich schwerer. „Sie haben eine richtig gute Sturmreihe“, sagt Mooslechner über den ECP. Im Hinspiel siegte Peißenberg mit 5:3, allerdings machten Nick Endress (16 Tore/9 Assists) sowie sein Sturmpartner John Lawrence (4 Tore/14 Assists) und Verteidiger Jake Fardoe (4 Tore/15 Vorlagen) den „Eishacklern“ das Leben sehr schwer. „Wenn man die Reihe mit ihnen in den Griff bekommt, dann kann man auch gegen die „Eishogs“ gewinnen“, sagt Eishackler-Sprecher Andreas Schugg. In der Hauptrunde fehlte den Peißenbergern dazu auch nicht viel. Beim ECP verloren sie nach Verlängerung mit 2:3, das Heimspiel hatte der TSV mit 3:0 gewonnen.

TSV Peißenberg: „Mighty Dogs“ ja nicht unterschätzen

So eine Paradereihe wie die Pfaffenhofener haben die Schweinfurter nicht. In Jeff Murray und Jan Kouba verfügen die Unterfranken dennoch über brandgefährliche Stürmer. „Gegen Schweinfurt müssen wir konzentriert zu Werke gehen und wir dürfen sie nicht unterschätzen“, sagt Mooslechner. In der Vorrunde taten sie das offenbar: Im vorletzten Spiel unterlagen die „Eishackler“ den Schweinfurtern zu Hause knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen und verpassten so die Verzahnungsrunde mit der Oberliga. Die „Mighty Dogs“ stehen in der Abstiegsrunde mit dem Rücken zur Wand – nur ein Sieg gelang in sechs Partien.

Personell können die „Eishackler“ – im Gegensatz zur Vorwoche – nicht aus dem Vollen schöpfen. Moritz Birkner und Florian Höfler müssen wegen Krankheit in beiden Partien passen. Martin Lidl und Shamir Baloch fehlen in Pfaffenhofen berufsbedingt.

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