Eishockey-Testspiel zwischen EA Schongau und TSV Peißenberg
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Derzeit ein Wunschtraum: Mehr als fraglich ist derzeit, ob der TSV Peißenberg (in weißen Trikots) und die EA Schongau (hier in einem Vorbereitungsspiel im September) diese Saison überhaupt noch spielen.

Eishockey

Entscheidung über Bayernliga-Modus ist vertagt

  • vonThomas Spiesl - Redakteur
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Die Eishockey-Bayernligisten sind schon seit November in der Lockdown-Phase. Wie es weitergeht mit der Saison ist ungewiss. Eine Video-Konferenz der Klubs wurde abgesagt.

Peißenberg/Schongau – Ob, wann und wie in der Eishockey-Bayernliga, in der unter anderem der TSV Peißenberg und die EA Schongau antreten, in diesem Winter wieder gespielt werden kann, ist weiterhin offen. Während die obersten drei Ligen unter dem Schirm des Profi-Sports ihre Spiele ohne Zuschauer durchführen dürfen, sind alle Bayernligisten seit Anfang November in der Lockdown-Pause.

Die letzten Planungen hatten vorgesehen, den Spielbetrieb Mitte Januar mit einer noch genau zu definierenden Pokal-Runde fortzusetzen. Dies erscheint aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie-Zahlen jedoch unrealistisch. Aus diesem Grund wurde auch eine Videokonferenz aller Klub-Verantwortlichen, die für diese Woche angesetzt war, abgesagt.

Bayernliga: Videokonferenz der Klubs wurde abgesagt

Im Rahmen dieser Besprechung hätte unter anderem der Modus abgesprochen werden sollen. Auch das Feld der potenziellen Teilnehmer an einer Pokalrunde scheint nach und nach abzunehmen, so wurde beispielsweise in Geretsried das Eis im Stadion bereits abgetaut. Auch in Peißenberg und Schongau gibt es im Moment kein Eis mehr. Im Bedarfsfall „können wir aber binnen drei, vier Tagen wieder Eis machen“, berichtet Peißenbergs Vereinspräsident Stefan Rießenberger..

„Wir können alle davon ausgehen, dass die Einschränkungen in den kommenden Wochen noch drastischer […] sein werden. […] Wir halten an der getroffenen Entscheidung, mit der Unterbrechung des Spielbetriebs bis 10. Januar 2021, Stand heute fest, auch wenn die Zahlen und täglichen Informationen den 10. Januar 2021 als nicht weiter seriös erscheinen lassen. Es macht nach unserer Einschätzung jetzt wenig Sinn, eine Videokonferenz […] einzuberufen.“, schreibt Frank Butz, Eishockey-Obmann beim Bayerischen Eissport-Verband (BEV), an die betroffenen Vereine.

Eines könne er aber im Namen des BEV auf jeden Fall versprechen: „Unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt ein Spielbetrieb wieder im Bereich des Möglichen erscheint, werden wir ein Modell finden.“

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