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Er hat seinen Trainer überzeugt: Dejan Vogl (im gelben Trikot) geht auch künftig für Füssen auf Torejagd. 
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Weiter in der Nähe seiner Familie: Lubor Dibelka spielt weiter für die Tölzer Löwen.

Eishockey

Zwei Ex-Peißenberger bleiben ihrem Verein treu

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Beide Eishockeyspieler wohnen in Peißenberg, sie werden aber weiterhin nicht für die „Eishackler“ auflaufen.

Peißenberg – Zwei Eishockeyspieler aus Peißenberg verlängerten in den vergangenen Tagen ihren Vertrag bei ihrem bisherigen Verein. Lubor Dibelka wird weiter für die Tölzer Löwen in der DEL2 stürmen, Dejan Vogl hat sein Engagement beim letztjährigen Oberliga-Aufsteiger EV Füssen verlängert. „Dejan hat eine sehr gute erste Oberliga-Saison gespielt und unsere Erwartungen voll erfüllt. Er hat Torjägerqualitäten gezeigt,“ so Andreas Becherer. Der Füssener Coach, der in der Vergangenheit wie Vogl das Trikot der Peißenberger „Eishackler“ trug, freute sich über die Vertragsverlängerung des 29-jährigen Deutsch-Slowenen.

Eishockey: Lubor Dibelka bei den Tölzer Löwen in der DEL2 mit starker Bilanz

Dibelka machte sich bei den Tölzer Löwen mit einer starken Bilanz (26 Tore, 37 Assists) praktisch unverzichtbar. Damit war er zweitbester Scorer hinter Marco Pfleger. Der zweite Peißenberger im Tölzer Trikot erzielte 31 Tore und leistete 38 Beihilfen. Der 27-jährige Pfleger belegt damit in der Scorerwertung der DEL2 den herausragenden dritten Platz. Für Dibelka war vor allem die Nähe zu seiner Familie das entscheidende Argument, den Vertrag bei den Isarwinklern zu verlängern. „Ich wollte unbedingt hierbleiben“, so der treffsichere Außenstürmer, der inzwischen 37 Jahre alt ist. Er zeigte sich erfreut über die schnelle Einigung mit seinem bisherigen Klub, der nach Abschluss der Hauptrunde den sechsten Platz erreichte. Das bedeutete die direkte Qualifikation für die Play-offs – die aber wurden wegen der Coronakrise nicht mehr ausgespielt. Ob auch Pfleger bei den Tölzer Löwen bleibt, ist indessen noch offen. Mit ihm und weiteren Teamkollegen stehen Gespräche noch aus.

Eishockey: TSV Peißenberg hat Vertragsverhandlungen vorerst auf Eis gelegt

Bayernligist TSV Peißenberg hat indessen, genauso wie sämtliche Vereine der Oberliga Nord, die laufenden Vertragsverhandlungen vorerst auf Eis gelegt. „Das Coronavirus hat alles durcheinander gebracht“, berichtet „Eishackler“-Chef Norbert Ortner. Hintergrund sind die staatlichen Vorgaben, sich nicht mehr in Gruppen von mehr als zwei Personen treffen zu dürfen. „Ich habe die Verhandlungen mit den Spielern immer zusammen mit dem Zweiten Vorstand oder der Finanzchefin geführt, und das ist jetzt nicht mehr möglich“, so Ortner, der sich an die Vorgaben halten will. „Wir gehen diesen Weg und halten uns in den nächsten Wochen zurück, bis die Regelung aufgehoben wird“, sagt der „Eishackler“-Vorsitzende, der der Mannschaft diese Vorgehensweise auch schon mitgeteilt hat. Ob sich andere Vereine auch daran halten, kann er nicht sagen. „Wenn wirklich ein anderer Klub hinter einem unserer Spieler her ist, dann ist das halt so“, sagt Ortner, der aber auf Solidarität der anderen Vereine in diesen alles andere als einfachen Zeiten hofft. 

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