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Am Ende bleibt nur Enttäuschung: Gleich zweimal (hier nach der Partie gegen Landsberg) verließen die „Eishackler“ am Wochenende das Eis als Verlierer. 

Eishockey: Bayernliga-Qualifikation

Peißenberger Minitruppe verliert in Erding

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Personell dezimiert und ohne Punkte: Die mit lediglich 13 Feldspielern angereisten „Eishackler“ kämpften aufopferungsvoll, am Ende hatten sie gegen den TSV Erding aber das Nachsehen.

Peißenberg – Es war eine Peißenberger Minitruppe, die sich am Sonntag Richtung Erding aufmachte. Besonders was die Abwehr betraf, klaffte personell gesehen eine Riesenlücke. Neben dem langzeitverletzten Dominik Novak fehlten Fritz Stögbauer, der aus sportlichen Gründen diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommt, Dominik Ebentheuer und Leonhard Zink. Das Häuflein Aufrechter schlug sich bei den „Gladiators“ wacker, es konnte die 3:6 (0:1, 1:1, 2:4)-Niederlage aber nicht verhindern. „Man kann den Burschen eigentlich keinen Vorwurf machen“, sagte Peißenbergs Sprecher Andreas Bauer. In jeden Fall spiegele das Ergebnis nicht den Verlauf des Spiels wider. „Die Niederlage ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Bauer. „Manchmal haben wir einfach kein Scheibenglück.“

Im ersten Drittel gingen die Erdinger durch Daniel Krzizok in Führung (14.), Florian Zimmermann sorgte Anfang des Mittelabschnitts für das 2:0 (24.). Daniel Clairmont gelang während einer Peißenberger Überzahl der Anschlusstreffer (30.). Ein halbes Dutzend Tore bekamen die Zuschauer dann im Schlussabschnitt zu sehen. Zunächst waren die „Gladiators“ an der Reihe, die bei numerischer Überlegenheit durch Krzizok auf 3:1 erhöhten (44.). Die Peißenberger ließen sich dadurch jedoch nicht entmutigen. Binnen weniger als einer Minute sorgten Clairmont (48.) und Florian Barth (49.) mit ihren Treffern für den 3:3-Ausgleich. „Da hätte die Partie kippen können“, so Bauer. Tat sie aber nicht. Vielmehr sorgten die Erdinger mit zwei Treffern binnen elf Sekunden (jeweils 55.) für die Entscheidung zu ihren Gunsten. Das Empty-Net-Goal von Florian Fischer zum 6:3 (60.) war bereits bedeutungslos.

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