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Nicht schon wieder zu Boden gehen: In den beiden Duellen dieser Saison mussten sich die „Eishackler“ (in schwarzen Trikots, hier Max Barth) dem HC Landsberg (hier Tobias Wedl) jeweils geschlagen geben.

Eishockey: Oberliga-Qualifikation

Alles andere als Lieblingsgegner für die „Eishackler“

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Weder gegen den HC Landsberg noch den TSV Erding hat der TSV Peißenberg in dieser Saison bislang gewonnen. Gut, dass die „Eishackler“ vor dem Aufeinandertreffen mit den beiden Konkurrenten ihre Negativserie in der Oberliga-Qualifikation beendet haben.

Peißenberg – Zwei Siege binnen 48 Stunden – und schon schaut die Welt für die Peißenberger wieder erheblich freundlicher aus. Mit den beiden Heimsiegen gegen Königsbrunn (3:1) und im Nachholspiel gegen Klostersee (4:3) haben sie – nach vier Niederlagen zum Start – die rote Laterne abgegeben und sich auf Rang acht hochgearbeitet. „Wir werden zwar jetzt nicht jedes Spiel gewinnen, aber wir sind auf einem guten Weg“, konstatiert TSV-Trainer Sepp Staltmayr.

Neben den Partien gegen Riessersee genießen auch die Duelle gegen Landsberg für die „Eishackler“ besondere Bedeutung. Aufgrund der geografischen Nähe beider Vereine haben diese Begegnungen Derbycharakter. Hinzu kommt, dass die „Riverkings“ mit Dennis Neal, Tyler Wiseman, Dejan Vogl und Trainer Randy Neal Akteure in ihren Reihen haben, die vor noch gar nicht langer Zeit dem „Eishackler“-Lager angehörten. Vor dem Duell am heutigen Freitag im Peißenberger Eisstadion (19.30 Uhr) fordert TSV-Coach Staltmayr von seinen Spielern, die Emotionen nicht hochkochen zu lassen. „Aus diesem Alter sind wir raus.“

Auch wenn seine Mannschaft in der Bayernliga-Hauptrunde beide Partien gegen die Landsberger verloren hat, ist ihm vor dem heutigen Aufeinandertreffen nicht bange. Mut macht ihm vor allem das Heimspiel gegen die „Riverkings“. Das ging am Ende zwar mit 3:4 verloren, „aber 55 Minuten waren wir die bessere Mannschaft“, so Staltmayr. Am vergangenen Wochenende lieferten die Landsberger kuriose Ergebnisse, die eine Einschätzung ihrer momentanen Spielstärke nicht gerade leichter machen. Zunächst kassierten sie mit dem 0:7 beim bis zu diesem Zeitpunkt punktlosen TSV Erding eine richtige Watschn. Zwei Tage später gewannen sie gegen den bis dato ungeschlagenen Oberligisten Riessersee nach Penaltyschießen mit 2:1. In der Vorrunde waren Daniel Menge (54 Punkte/30 Tore/24 Vorlagen) sowie die Ex-Peißenberger Wiseman (45/28/17) und Vogl (37/13/24) die Topscorer der Landsberger. In der Oberliga-Qualifikation läuft dieses Trio, mal abgesehen von Wiseman (6 Punkte/5 Tore/1 Vorlage) noch seiner Form hinterher.

Genauso mies wie die Peißenberger starteten auch die „Gladiators“ aus Erding in die Oberliga-Qualifikation. Vier Spiele, vier Niederlagen – so lautete die traurige Bilanz, die erst mit dem 7:0-Kantersieg gegen Landsberg aufgehübscht wurde. Der Dämpfer folgte zwei Tage später mit der 4:5-Niederlage in Waldkraiburg. Hauptgesprächsthema in Erding, wo die Peißenberger am Sonntag (18 Uhr) gastieren war am vergangenen Wochenende jedoch die Rückkehr von Thomas Vogl auf die Trainerbank. Vogl, der Erding bereits einmal trainiert hat, wird die Mannschaft bis zum Saisonende gemeinsam mit dem aktuellen Coach Topias Dollhofer betreuen. Kommende Saison wird Vogl die Mannschaft in Alleinverantwortung coachen. Erfolgreichster Scorer der „Gladiators“ in der Qualifikationsrunde ist bislang Florian Fischer (10 Punkte/3 Tore/7 Vorlagen). Dagegen hat Daniel Krzizok, in der Bayernliga-Hauptrunde erfolgreichster Punktesammler der Erdinger, in der Qualirunde noch ein wenig Ladehemmung (4/2/2).

Für die beiden Spiele am kommenden Wochenende kann Peißenbergs Trainer Staltmayr vermutlich wieder mit Fritz Stögbauer rechnen. Weiterhin fehlen werden Moritz Birkner und Dominik Novak, für den die Saison verletzungsbedingt beendet ist.

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