+
Wie sind die Aussichten? Im Heimnspiel gegen Klostersee wollen die „Eishackler“ den zweiten Sieg in Folge einfahren.

Eishockey: Oberliga-Qualifikation

Die Bilanz spricht für die „Eishackler“

  • schließen

Nach dem Heimsieg gegen Königsbrunn geht der TSV Peißenberg selbstbewusst ins Nachholspiel an diesem Dienstag gegen Klostersee. Obwohl sie diesen Gegner in dieser Saison schon zweimal besiegt haben, sind sie nicht der Favorit. 

Peißenberg Aufatmen beim TSV Peißenberg: Mit dem 3:1-Heimsieg gegen Königsbrunn haben jetzt auch die „Eishackler“ die ersten Punkten in der Oberliga-Qualifikation auf dem Konto. Die Begeisterung darüber hielt sich bei Trainer Sepp Staltmayr jedoch in Grenzen. Ihm war bewusst, dass nicht alles Gold war, was glänzte. „Wir haben unser Tief noch nicht überwunden“, so Staltmayr.

Dennoch ist ihm vor dem Nachholspiel am heutigen Dienstag im heimischen Peißenberger Eisstadion gegen den EHC Klostersee (20 Uhr) nicht bange. Zum einen, weil er im Spiel gegen Königsbrunn positive Ansätze gesehen hatte: „Die Mannschaft funktioniert, da ist Leben drin.“ Zum anderen kann sich die Bilanz seines Teams gegen Klostersee in dieser Saison sehen lassen. In beiden Duellen der Bayernliga-Hauptrunde setzten sich die „Eishackler“ mit 4:3 durch, davon einmal in der Verlängerung. Noch in reger Erinnerung ist den Peißenbergern die Partie in Grafing, wo sie trotz eines 0:3-Rückstands am Ende triumphierten. Die „Eishackler“ brauchen daher nicht damit rechnen, dass die Klosterseer, die mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen im Moment Vierter sind und das Play-off um die bayerische Meisterschaft im Visier haben, sie auf die leichte Schulter nehmen. „Das wird wieder ein ganz hartes Ding“, so die Einschätzung von EHC-Trainer Dominik Quinlan. Auch wenn das Topspiel am Sonntag gegen Miesbach, in dem die Klosterseer dem Gegner die erste Niederlage in dieser Runde zufügten, viel Kraft gekostet hat, werden sie hochmotiviert ins heutige Spiel gehen. Im Falle eines Sieges würde der EHC auf Platz zwei vorrücken.

Personell wird sich bei den Peißenbergern nur wenig ändern: Fritz Stögbauer, der sich am vergangenen Freitag in Miesbach verletzte, wird vermutlich wieder dabeisein. Für Dominik Novak ist die Saison dagegen definitiv beendet. Er wurde am gestrigen Montag am Innenband operiert. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare