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Gleich ist der Puck wieder drin: In dieser Szene erzielt Peißenbergs Tobias Estermaier (weißes Trikot) das 5:1. EAS-Torwart Christoph Lohr ist machtlos.
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„Eishackler“-Spieler Florian Höfler hinter dem EAS-Tor.
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Manfred Eichberger (re.) bringt Martin schweiger zu Fall.
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Jakob Goll hat den Puck fest im Blick. Der TSV-Torwart zeigte gute Paraden.
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Tobias Estermaier und die „Eishackler“ hatten das Spiel zumeist im Griff.
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Und weg mit der Scheibe: Dominik Ebentheuer ließ wie seine Kollegen in der Defensive nichts anbrennen.
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Gerangel an der Bande.
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Vor dem Tor der „Mammuts“.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ im Derby souverän

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Derbysieg für die „Eishackler“: Der TSV Peißenberg hat am Freitagabend bei der EA Schongau gewonnen - und das souverän mit fünf Toren Unterschied. 

Peißenberg - Die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage ist dem Team des Trainerduos Sepp Staltmayr/Simon Mooslechner geglückt: Im Auswärtsspiel am Freitagabend setzten sich die „Eishackler“ nach einer souveränen Vorstellung mit 7:2 (3:1, 2:1, 2:0) durch. In der Tabelle ist Peißenberg mit nunmehr 35 Punkten weiter Vierter. 

TSV-Coach Sepp Staltmayr war nach dem dritten Sieg in Folge sichtlich zufrieden: „Über 60 Minuten gesehen war es eine eindeutige Sache. Das 7:2 spricht für sich. Ich kann der Mannschaft nur gratulieren“, sagte er bei der Pressekonferenz. Das Team sei diesmal bereit gewesen für das Nachbarduell. „Im ersten Derby waren wir das nicht so“, sagte Staltmayr mit Blick auf die Hinspielniederlage. Der Coach wies allerdings auch auf einige Schwächephasen im Spiel hin. Angesprochen auf die jüngsten Siege sagte Staltmayr: „Einen Lauf haben wir noch nicht.“ Nach wackeligem Saisonstart haben sich die „Eishackler“ aber auf alle Fälle stabilisiert. „Es war ein Prozess, wir hatten auch Systemumstellungen. Jetzt sind wir auf einem ganz guten Weg.“

Die Peißenberger ließen sich vor 363 Zuschauern auch nicht durch einen 0:1-Rückstand (7.) aus dem Konzept bringen. Schongaus Markus Waldvogel hatte in Überzahl getroffen. Keine Minute später glichen die „Eishackler“ durch ihren Kapitän Florian Barth aus - auch das 1:1 (8.) fiel in Überzahl. Überhaupt waren insbesondere im ersten Drittel beide Teams nur selten komplett, was auch an manch fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung lag. Die vielen Strafzeiten in diesem Spielabschnitt (jeweils 10 Minuten für Schongau und Peißenberg/Schongaus Marius Klein erhielt zudem eine Disziplinarstrafe) störten den Spielfluss. Die Peißenberger erzielten dennoch ihre Tore. Manfred Eichberger erzielte im Powerplay das 2:1 (12.). Mit einem Schuss von der blauen Linie erhöhte Maximilian Malzatzki auf 3:1 (17.). 

Im Mitteldrittel kamen auch die Schongauer zu einigen vielversprechenden Offensivaktionen, TSV-Torwart Jakob Goll verhinderte mit guten Paraden unter anderem gegen Daniel Holzmann (28.), Marius Klein (33.) und Vitalijs Hvorostinins (34.) einen Gegentreffer. „Unsere Chancenverwertung war nicht so wie gewünscht. Der Jakob Goll hat sie auch gut rausgefischt“, sagte EAS-Betreuer Tim Lippert. Einen schönen Konter schloss Eichberger mit dem 4:1 ab (35.). Tobias Estermaier, der den Puck im Fallen geschickt am Torwart vorbeischlenzte, traf nur 38 Sekunden später gar zum 5:1 (35.). Das Tor „war ein Knackpunkt im Spiel“, so Lippert. Schongau verkürzte zwar durch Holzmann auf 2:5 (38.), doch die Partie war schon (vor)entschieden.

Im Schlussdrittel waren die „Mammuts“ um weitere Treffer bemüht, doch die Peißenberger standen - mit Goll als großem Rückhalt - recht sicher. Ein gute Einzelaktion vollendete Valentin Hörndl mit dem 6:2 (50.). Brandon Morley setzte - gerade von der Strafbank gekommen - mit dem Tor zum 7:2 (55.) den Schlusspunkt.

Am Sonntag, 10. Dezember, treffen die Peißenberger „Eishackler“ zu Hause auf Spitzenreiter Höchstadt. Los geht es um 17 Uhr.  Die „Alligators“ gewannen ihr Freitagsspiel gegen Landsberg mit 7:1.          

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