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Dominik Ebentheuer (re.) und die „Eishackler“ hatten die Schongauer zumeist im Griff.

Eishockey: Bayernliga

Die „Eishackler“ haben das Siegen nicht verlernt

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Die Peißenberger „Eishackler“ haben das Siegen noch nicht verlernt. Nach sechs Partien, in denen ihnen ein Drei-Punkte-Gewinn verwehrt geblieben war, holte sich die Truppe von Trainer Rainer Höfler zum Start in die Bayernliga-Abstiegsrunde wieder einen Sieg.

Peißenberg - Im Derby gegen die stark ersatzgeschwächte EA Schongau siegten die Eishackler deutlich mit 5:0 (3:0, 1:0, 1:0). „Das Wichtigste ist, endlich mal wieder gewonnen zu haben“, fiel Höfler nach dem Ende der Durststrecke ein Stein vom Herzen. Richtig überzeugen konnten die „Eishackler“ gegen die zahnlosen „Mammuts“, denen fünf verletzte Stammspieler fehlten, jedoch nur phasenweise.

„Nach den drei etwas glücklichen Toren im ersten Drittel haben wir es wieder etwas zu locker genommen, dennoch war es ein verdienter Sieg“, konstatierte Höfler. Die Peißenberger konnten vor gut 600 Zuschauern auch nicht die Bestbesetzung aufbieten. Topscorer Lukas Novacek fehlte wegen einer Erkältung. Dafür war Brandon Morley nach über sechswöchiger Verletzungspause wieder dabei. „Brandon hat erst dreimal trainiert, dafür war die Leistung in Ordnung“, urteilte Höfler über den Kanadier, der in seiner angestammten Formation mit Martin Andrä und Tobias Estermaier stürmte. Für Novacek rückte Matthias Müller in die zweite Reihe. 

TSV Peißenberg: Zwei Tore von der blauen Linie

Und Müller (4.) nutzte auch gleich die erste Möglichkeit der Hausherren, um die Scheibe bei einem Gewühl vor dem EAS-Kasten zum 1:0 ins Tor zu stochern. Nach einer ausgelassenen Möglichkeit von Estermaier (10.) sorgten zwei Treffer der Peißenberger, die nahezu identisch zustande gekommen waren, für ein Anwachsen des Vorsprungs. Valentin Hörndl (13.) und Martin Lidl (17.) zogen jeweils von der blauen Linie ab, und ihre verdeckten Schüsse fanden den Weg ins Schongauer Gehäuse. Von der EAS-Offensive (der Kanadier Jeffrey Szwez war als kurzfristiger Zugang geholt worden) kam erst kurz vor Drittelende bei einer Powerplaychance von Jakob Muzik (18.) ein Lebenszeichen. Das anschließende doppelte Überzahlspiel der Gäste verpuffte wirkungslos.

TSV Peißenberg: Penalty streift die Querlatte

Im Mittelabschnitt plätscherte die Partie über weite Strecken ohne Höhepunkte dahin, da beide Teams bei den sich bietenden Überzahlgelegenheiten harmlos blieben. Ein Alleingang von Max Malzatzki (28.) brachte nichts ein. Kurz danach wehrte Korbinian Sertl (29.) eine gute Chance der EAS ab. Gleich darauf parierte Sertl einen Penalty, bei dem sich Muzik (29.) versuchte. Auf der Gegenseite hatte Florian Höfler zweimal Pech. Erst traf er in Überzahl den Pfosten (33.) und dann streifte sein Penalty (35.) die Querlatte. „Beide Penaltys hätte ich nicht gegeben“, grummelte EAS-Coach Andy Leschinger. Sein Team ließ durch Kevin Steiner (36.) eine weitere Gelegenheit aus, die Partie etwas spannender zu machen. Florian Höfler (39.) erhöhte auf 4:0, nachdem die Gäste minutenlang nicht aus dem eigenen Drittel herausgekommen waren.

Im Schlussdurchgang passierte nicht mehr viel. Die „Eishackler“ verwalteten den Vorsprung. Hörndl (49.) sorgte mit dem 5:0 für einen der wenigen Höhepunkte. Kurz danach ging Sertl, der im Dezember in der Bayernliga zum Torhüter des Monats gewählt worden war, mit viel Applaus vom Eis. Für ihn kam Andreas Scholz. „Der ist in jedem Training da und hat sich den Einsatz verdient“, so Coach Höfler. Scholz kam noch zu einigen Paraden.

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