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Maximilian Malzatzki erzielte den Peißenberger Treffer.
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Eishockey: Play-off-Viertelfinale

Peißenberg fehlt im Endspurt das Glück

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Die Peißenberger „Eishackler“ haben das erste Play-off-Spiel gegen Waldkraiburg verloren. In der Schlussphase fehlte mehrere Male das nötige Glück.

Peißenberg - 57 Sekunden vor Schluss bot sich noch einmal die große Chance für die „Eishackler“. Die Waldkraiburger „Löwen“, die ohnehin schwer unter Druck standen, kassierten eine weitere Zweiminutenstrafe wegen sechs Feldspieler auf dem Eis. Was folgte, war ein mächtiges Anrennen der „Eishackler“ aufs Waldkraiburger Tor und mehrere Tohuwabohu-artige Situationen vor EHC-Keeper Korbinian Sertl. Allein, der Erfolg blieb aus, der Puck wollte partout nicht ins Tor der Gäste. Am Ende unterlagen die Peißenberger den Waldkraiburgern zum Auftakt der Play-off-Serie vor knapp 800 Zuschauern mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:1). Das zweite Spiel der best-of-seven-Serie steigt am Sonntag, 25. Februar, in Waldkraiburg (17.15 Uhr).

Die Peißenberger begannen stark und hatten diverse Chancen. Schon nach 32 Sekunden zielte Tobias Estermaier das erste Mal aufs Gäste-Tor. Danach scheiterten Simon Sendl (2.), Matthias Müller (4.) und  Manfred Eichberger (9., 15.) jeweils in aussichtsreicher Position. Die Waldkraiburger zeigten bei einigen Kontern ihr Können, insgesamt war Peißenberg in der flotten Partie aber das tonangebende Team.

Im Mitteldrittel wandelte sich dann etwas das Bild. Gleich zu Beginn tauchten Tomas Rousek (22.) und Nico Vogl (23.) mit Alleingängen gefährlich vor Peißenbergs gut haltendem Keeper Jakob Goll auf. Waldkraiburg übernahm mehr und mehr das Kommando. In Zweikämpfen und bei den Bullys wirkte der Oberligist oftmals einen Tick cleverer. Nach einem Querpass von Tobias Thalhammer traf Rousek zum 1:0 (29.). Die „Eishackler“ hätten ausgleichen können, doch Valentin Hörndl scheiterte bei einem Konter (33.). Kurz vor dem Drittelende verpasste Rousek den zweiten EHC-Treffer (39.). 

Zu Beginn des Schlussdrittels gerieten die Peißenberger in Unterzahl. Bei einem Break scheiterte Hörndl, kurz darauf traf Waldkraiburgs Lukas Wagner nach einem Pass des überragenden Brent Norris zum 2:0 (43.). Die „Eishackler“ waren in der Folge bemüht, es fehlte oft aber die nötige Präzision. Hinzu kam Pech: In einer Überzahl brachte Daniel Lenz den Puck vors Tor, Florian Barth kam an die Scheibe, doch diese landete nur am Pfosten (46.). Peißenberg kämpfte weiter - und durfte hoffen: Maximilian Malzatzki zog von der blauen Linie ab, der Puck sauste praktisch durch die Schoner des EHC-Keepers zum 1:2 ins Tor (53.). In der Folge warfen die „Eishackler“ alles nach vorn. Ein Rückhandschlenzer von Eichberger verfehlte das Tor nur knapp. Im Powerplay (56.) brachten Hörndl und Dejan Vogl den Puck nicht im Tor unter. Schließlich traf Brandon Morley nur das Gestänge. Am Ende reichte es knapp nicht zum Ausgleich.

Anmerkung der Redaktion: Nach dem Spiel gab es keine Pressekonferenz (daher keine „Stimmen zum Spiel“).

Ergebnisse

TSV Peißenberg - EHC Waldkraiburg  1:2
HC Landsberg - EV Lindau  4:1
Höchstadter EC - TSV Erding  3:4
ECDC Memmingen - ESC Geretsried  9:3

 

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