1 von 9
Hurra, das war das dritte Tor: Manfred Eichberger und Dejan Vogl bejubeln das 3:0, das Daniel Lenz (nicht im Bild) aus der Distanz erzielt hat.
2 von 9
Manfred Eichberger an der Scheibe.
3 von 9
Und drin ist er: Valentin Hörndl erzielt das 2:0 gegen HC-Keeper Christoph Schedlbauer.
4 von 9
An Zweikämpfen mangelte es nicht.
5 von 9
Manfred Eichberger vor dem HC-Tor. Er erzielte das 5:2 mit einem geschickten Schlenzer in den Winkel.
6 von 9
Brandon Morley bejubelt sein Tor zum 1:0.
7 von 9
Valentin Hörndl erzielt in dieser Szene das 2:0.
8 von 9
Die Tribünen im Eisstadion waren gut besetzt. Hier die Peißenberger Fans vor dem Spielbeginn.

Eishockey: Bayernliga

Peißenberg feiert souveränen Derbysieg

  • schließen

Das war ein starker Auftritt: Gegen den HC Landsberg siegten die „Eishackler“ am Sonntag deutlich. Einmal geriet das Team aber bedrohlich ins Wanken.

Peißenberg - Auf die bittere 4:5 (0:1, 4:0, 0:3, 0:1)-Niederlage am Freitagabend beim EHF Passau zeigten die „Eishackler“ des TSV Peißenberg im Heimspiel am Sonntagabend die passende Reaktion. Gegen den HC Landsberg gelang dem Team des Trainerduos Sepp Staltmayr/Simon Mooslechner ein überzeugender 6:2 (3:0, 0:2, 3:0)-Sieg. 

Gäste-Coach Randy Neal, der bis zur vergangenen Saison die Peißenberger trainiert hatte, zollte den „Eishacklern“ Respekt. „Es war ein verdienter Sieg“, sagte Neal. „Peißenberg hat ein gutes Spiel abgeliefert.“ Auch TSV-Trainer Staltmayr war zufrieden. Bis auf eine kurze Schwächephase im zweiten Drittel, als die Landsberger auf 2:3 herankamen, „hat die Mannschaft das Ganze souverän runtergespielt“. Sein Team sieht er „auf einem guten Weg“. Angesichts des starken Auftritts gegen Landsberg „sehe ich für die Spiele in der nächsten Runde keine Gefahr“. 

Vor mehr als 900 Zuschauern gelang den „Eishacklern“ ein Doppelschlag: Erst traf Brandon Morley zum 1:0 (4.), nur etwas mehr als eine Minute später erhöhte Valentin Hörndl auf 2:0 (5.). Die Peißenberger dominierten das Geschehen, überstanden sogar eine doppelte Unterzahl (7.). „Wir waren in den ersten 20 Minuten noch im Bus“, sagte Neal in seiner gewohnt lakonischen Art. Mit einem Schuss von der blauen Linie gelang Daniel Lenz in Überzahl gar noch das 3:0 (11.). Im Mitteldrittel stotterte der Peißenberger Motor. Wie so oft in dieser Saison schienen die „Eishackler“ sich eine Führung aus der Hand nehmen zu lassen. Landsberg ließ seine spielerische Klasse aufblitzen, machte Druck und kam zum 1:3 (24.) und 2:3 (26.). Obendrein vergab Bohumil Slavicek eine Riesenchance (24.). Trainer Staltmayr nahm eine Auszeit – das war offenbar das richtige Mittel. In der Folge war die flotte Partie wieder ausgeglichen. Beide Seiten hatten Chancen, zum Ende des Drittels hin scheiterten auf Peißenberger Seite Moritz Birkner (35.), Florian Barth (36.) und Brandon Morley (40.).

Im Schlussdrittel legten die Peißenberger noch einmal zu. Zunächst aber scheiterte Florian Höfler zweimal aus kurzer Distanz (44.). Hörndl schloss eine gute Einzelaktion mit dem Tor zum 4:2 ab (46.). In der Folge musste Peißenberg eine Unterzahlsituation überstehen, bei der Keeper Felix Barth zweimal gut parierte. Danach war es Manfred Eichberger, der in Überzahl ein tolles Solo startete und mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel zum 5:2 traf (52.). Und schließlich gelang es Dejan Vogl, den Puck am Pfosten und an HC-Torwart Christoph Schedlbauer vorbei zum 6:2 ins Tor zu bugsieren (58.). Kurz zuvor hatte Landsbergs Daniel Menge den Pfosten des TSV-Tores getroffen (58.). Eine halbe Minute vor Schluss lieferten sich Landsbergs Robin Maag und Peißenbergs Dominik Ebentheuer noch eine Rauferei.

Stimmen zum Spiel

Randy Neal (Trainer Landsberg): „Wir haben seit Wochen das Problem, dass es in den Spielen um nichts mehr geht. Da ist es schwer, sich zu motivieren. Es wird Zeit, dass die nächste Runde losgeht. Und dann legen wir auch wieder den Schalter um. Die ersten 20 Minuten waren wir noch im Bus. Im zweiten drittel waren wir bemüht, es war ein bisserl Leben in unserem Spiel. Im Schlussdrittel sind wir in das gleiche Fahrwasser wie im ersten Drittel geraten. Es war zu wenig Herz und zu wenig Intensität. Wir hatten fünf Ausfälle, das ist aber keine Entschuldigung.“

Sepp Staltmayr (Trainer Peißenberg): „Wir haben immer wieder schlechte Phasen in unserem Spiel. Diesmal hat sie zum Glück nur fünf Minuten gedauert. Die restlichen 55 Minuten hat die Mannschaft das Ganze souverän heruntergespielt. Wir befinden uns derzeit in einer Vorbereitungsphase auf die nächste Runde. Und da wollen wir mit positiven Ergebnissen reingehen. Wir sind auf einem guten Weg. Es ist gut, dass wir zurzeit komplett sind, da können sich einige Leistungsträger auch ein wenig erholen und Kraft zurückholen. Einige Spieler waren davor sehr gefordert.“

Statistik

1. Drittel: 1:0 (3:45) Morley (Estermaier) 2:0 (4:49) Hörndl (Eichberger/M. Barth) 3:0 (10:49) Lenz (Höfler/Eichberger/5-4). 2. Drittel: 3:1 (23:07) Gäbelein (Kerber/Sturm) 3:2 (25:46) Kerber (Sturm/Gäbelein). 3. Drittel: 4:2 (45:33) Hörndl (Mooslechner/Birkner) 5:2 (51:31) Eichberger (Vogl/Höfler/5-4) 6:2 (57:46) Vogl (Eichberger/M. Barth). Strafminuten: Peißenberg 12 plus 10 für Ebentheuer; Landsberg 18 plus 10 für Maag. Schiedsrichter: Thomas Buckmann; Tim Guse, Christopher Antretter-Oswald. Zuschauer: 844.

  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

„Eishackler“ verlieren bei den „Mammuts“
Bitteres Derby-Ende für die Peißenberger „Eishackler“: Bei den „Mammuts“ der EA Schongau kassierte das Team eine knappe, aber verdiente Niederlage.
„Eishackler“ verlieren bei den „Mammuts“