Eishockeyspieler Tomas Rousek im Trikot des Höchstadter EC.
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Er soll künftig für Peißenberg treffen: Stürmer Tomas Rousek (hier auf einem Archivbild im Trikot des Höchstadter EC).

Eishockey: Bayernliga

Peißenberger „Miners“ verpflichten tschechischen Stürmer

  • Paul Hopp
    VonPaul Hopp
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Die Peißenberger „Miners“ sind in Sachen „Transfers“ noch einmal tätig geworden. Der Bayernligist hat sich die Dienste eines tschechischen Stürmers gesichert, der in der Ober- und Bayernliga schon für Furore gesorgt hat.

Peißenberg – In Sachen „Neuverpflichtungen“ hatten sich die „Miners“ des TSV Peißenberg in jüngster Zeit zurückgehalten – zumindest was die Kommunikation nach außen betraf. Nun vermeldet der Bayernligist wieder einen Zugang – und er besetzt eine Kontingentstelle.

Tomas Rousek wird künftig für die „Miners“ spielen. Der 27-Jährige gehörte in den vergangenen Spielzeiten zumeist dem Kader des Ligakonkurrenten EHC Waldkraiburg an (mit Intermezzi beim Kitzbüheler EC und beim TEV Miesbach). Für die „Löwen“ absolvierte der Tscheche seit 2018 insgesamt 67 Spiele. Dabei sammelte er in der Ober- und der Bayernliga 102 Scorerpunkte (57 Tore/45 Vorlagen).

Das Eishockeyspielen gelernt hat Rousek beim HC Ceske Budejovice. In Budweis bestritt er auch sein Debüt in der tschechischen Extraliga. Der 1,78 Meter große Center kann auch auf mehrere Einsätze in den Jugend-Nationalteams seines Heimatlandes zurückblicken. Rouseks erste Station in Deutschland bildete in der Saison 2016/17 der Höchstadter EC. In 45 Oberligaspielen für die Mittelfranken holte er 45 Scorerpunkte. Bei den „Miners“ wird der Tscheche die Trikotnummer 37 tragen. Laut einer Mitteilung der Peißenberger wird sich Rousek künftig „unter der Woche auch in den Trainingseinheiten unserer Nachwuchsmannschaften einbringen“. Er freue sich auf die kommende Spielzeit mit dem Peißenberger Team, sagte er in einer auf der „Miners“-Homepage veröffentlichten Video-Grußbotschaft aus Budweis. Und er weiß bereits um die Bergwerkstradition der Marktgemeinde. Stilecht verabschiedete er sich mit „Glück auf“.

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