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Tyler Wiseman (weißes Trikot) erzielte zwei Tore und leistete noch zwei Assists.
Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Stets Herr der Lage: Die „Eishackler“ (von links Tobias Estermaier und Daniel Lenz) ließen die Pfaffenhofener (rechts Andreas Pielmeier) nie zur Entfaltung kommen.
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Tobias Estermaier in Aktion.
Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Maximilian Malzatzki (weißes Trikot) leistete zum ersten Tor einen Assist.
Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Tobias Estermaier vor dem Pfaffenhofener Tor.
Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Eishockey Peißenberg Pfaffenhofen 2016
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Marco Mooslechner in Aktion.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ feiern Kantersieg über „Icehogs“

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Peißenberg - Pflichtaufgabe souverän erledigt: Die „Eishackler“ haben den EC Pfaffenhofen deutlich besiegt. Torwart Jakob Goll gelang ein shut-out.

Der Anhängerschaft immer mal wieder was Neues bieten - das ist das Bestreben von „Eishackler“-Chef Norbert Ortner und seinem Vorstandsteam.  Am Dreikönigstag konnten die Fans erstmals das neu eröffnete Stüberl im Eisstadion nutzen. Auf der Seite der Gäste-Tribüne steht nun ein Raum zur Verfügung, in dem sich Zuschauer stärken (es gibt sogar eine eigene Speisekarte) und fachsimpeln können - einen Blick auf die Eisfläche gibt‘s obendrein. Umso schöner für die „Eishackler“, dass sie das Stüberl gleich mit einem Kantersieg einweihen konnten. Das Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen gewannen die Peißenberger vor rund 500 Zuschauern mit 8:0 (2:0, 4:0, 2:0).

Anders als beim 4:1-Sieg im Hinspiel war das Ganze keine zähe Angelegenheit. Von Beginn an dominierten die „Eishackler“ das Geschehen gegen die auswärts noch punktlosen Pfaffenhofener, die krankheitsbedingt mit nur einem Torhüter angereist waren. ECP-Trainer Michael Dippold war am Ende der Partie restlos bedient: „So habe ich die Mannschaft noch nie gesehen. Wir waren läuferisch und geistig immer einen Schritt zu langsam. Peißenberg hat überragend gespielt. Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.“ Dass die Pfaffenhofener eine chaotische Trainingswoche hinter sich hatten (unter anderem war der Zamboni im Stadion defekt), wollte Dippold nicht wirklich als Entschuldigung gelten lassen.

„Eishackler“-Trainer Randy Neal Neal freute sich derweil über einen gelungenen Auftritt. Er sah „schöne Überzahltore“. Das, was er mit dem Team im Hinblick auf die Zwischenrunde zuletzt trainierte - Überzahlspiel und Pässe -, „klappt im Spiel“. Für die nächste Runde hat der Coach drei Überzahl-Blöcke zusammengestellt, die im Powerplay für die nötige Gefahr sorgen sollen. Für Neal ist klar: „Ich will nach dem 19. Februar noch dabei sein.“ An diesem Tag endet die Zwischenrunde mit den Teams der Oberliga und es beginnen die Play-off-Viertelfinals. Gegen Pfaffenhofen war der Coach nur einmal, im Schlussdrittel beim Stand von 6:0, mit dem Auftritt der Seinen nicht zufrieden - und nahm prompt eine Auszeit. „Wir hatten in dieser Phase zu viele Scheibenverluste“, erklärte Neal. „Das wollte ich abstellen.“ Prompt lief das Spiel seiner Schützlinge danach wieder.

Die Peißenberger waren von Beginn an überlegen. Teils erinnerte das Geschehen auf dem Eis an Szenen im Handball, so belagerten die „Eishackler“ das Tor der „Icehogs“. Mit einem Schuss von der blauen Linie, der zum 1:0 einschlug (2.), eröffnete Fritz Stögbauer den Torreigen. In der Folge hatten die „Eishackler“ zahlreiche Chancen. Dennis Neal erhöhte im Powerplay auf 2:0 (13.). Im Mitteldrittel bestimmten die Hausherren weiter das Geschehen. Tyler Wiseman mit einem Schlenzer (25.), Valentin Hörndl nach toller Vorarbeit von Manfred Eichberger (27.), Eichberger per Penalty (33.) sowie Wiseman in Überzahl mit einem satten Schlagschuss (39.) bauten die Führung auf 6:0 aus. Zahlreiche weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt. Unter anderem verpasste Hörndl nur ganz knapp ein Unterzahl-Tor (30.) Die Pfaffenhofener kamen kaum einmal vor das von Jakob Goll gehütete Peißenberger Gehäuse. Im Schlussdrittel gelang Manuel Singer nach Vorlage von Moritz Birkner das 7:0 (53.). Kapitän Florian Barth erzielte in Überzahl noch den achten Treffer (55.).

Am Sonntag, 8. Januar, treten die „Eishackler“ auswärts zum Derby bei der EA Schongau an. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Die Peißenberger wollen sich dabei für die 5:1-Niederlage im Hinspiel revanchieren. Die Schongauer (am Freitag 5:4-Sieger gegen Buchloe) haben noch eine kleine Chance auf den achten Platz.

Ergebnisse

Buchloe - Schongau 4:5
Peißenberg - Pfaffenhofen 8:0
Pegnitz - Geretsried 2:1
Erding - Dorfen 8:4
Germering - Passau 2:8

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