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Umkämpfte Duelle: In der vergangenen Saison schieden die „Eishackler“ (in schwarzen Trikots, hier Tobias Estermaier) gegen Waldkraiburg im Play-off zwar mit 0:4 aus, in allen vier Partien waren sie jedoch ein ebenbürtiger Gegner.

Eishockey: Oberliga-Qualifikation

Schwindsucht in der Peißenberger Abwehr

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Vor den beiden Partien der Oberliga-Qualifikation gegen den den EHC Waldkraiburg plagen den TSV Peißenberg weiterhin große Personalsorgen. Vor allem in der Verteidigung ist die Not groß.

Peißenberg – Gerade einmal 13 Feldspieler hatte TSV-Trainer Sepp Staltmayr vergangene Woche im Auswärtsspiel in Erding zur Verfügung. Auch im Heimspiel an diesem Freitag (19.30 Uhr) sowie im Rückspiel am Sonntag in Waldkraiburg (17.15 Uhr) wird der Kader der „Eishackler“ kaum größer sein. Besonders die Defensivriege ist schwer gebeutelt. Dominik Novak und Leonhard Zink fallen verletzungsbedingt aus, Fritz Stögbauer wird auf eigenen Wunsch in dieser Saison nicht mehr für die „Eishackler“ auflaufen. „Er war unzufrieden mit seinen Eiszeiten“, berichtet Staltmayr. Damit stehen dem Coach nur noch fünf gelernte Verteidiger zur Verfügung.

Rein tabellarisch gesehen sind die beiden Partien gegen Waldkraiburg als Kellerduelle einzustufen. Der Oberligist belegt in der Tabelle Rang acht, die Peißenberger sind Schlusslicht. Beide Kontrahenten gingen in der vergangenen Woche zweimal leer aus. Staltmayr bescheinigt seiner Mannschaft jedoch für die Partien vergangene Woche gegen Landsberg (3:4) und gegen Erding (3:6), dass sie gut gespielt habe. „Das ist kein neues Tief“, so der Trainer. Der Papierform nach gehen die „Eishackler“ als Außenseiter in die beiden Spiele. Bei näherer Betrachtung aber sind die Leistungsunterschiede nicht so groß wie erwartet. Obwohl die Waldkraiburger als einer von zwei Oberligisten zu den Favoriten in dieser Runde zählten, spielen sie bislang eine eher untergeordnete Rolle. „Die haben ein schwieriges Jahr hinter sich“, hat Staltmayr in Erfahrung gebracht. Vor Beginn der Qualifikation haben einige etablierte Kräfte den Verein verlassen.

Peißenbergs Trainer erwartet umkämpfte Partien wie schon in der vergangenen Saison, als sich beide Kontrahenten im Play-off gegenüberstanden. Waldkraiburg gewann die „Best of seven“-Serie zwar mit 4:0, die „Eishackler“ erwiesen sich jedoch als äußerst unangenehmer Gegner, wie auch die Ergebnisse zeigen (1:2, 1:2, 1:3, 3:4).

Wer das Heimspiel der „Eishackler“ am Sonntag, 17. Februar, gegen den SC Riessersee sehen will, kann Karten hierfür am heutigen Freitag während der Drittelpausen erwerben. Vorverkaufsstellen sind auch im Fahrrad- und Eishockey-Shop Peißenberg (Schongauer Straße) sowie in den beiden Peißenberger Filialen der Bäckerei Andrä an der Sonnenstraße und an der Hauptstraße.

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