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Meist jubelte der Gegner: Die Eishackler (in schwarzen Trikots, hier Florian Höfler im Hinspiel am Freitag) gingen gegen Waldkraiburg in beiden Partien als Verlierer vom Eis. 

Eishockey: Oberliga-Qualifikation

Peißenberg erneut mit schlechter Chancenverwertung

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Auch im Rückspiel gegen den EHC Waldkraiburg gab es für die Eishackler nichts zu holen, Wie schon im ersten Duell zwei Tage zuvor wurde ihnen die schlechte Chancenverwertung zum Verhängnis.

Peißenberg – Nach dem 1:3 in heimischer Halle gingen die Peißenberger auch beim  2:6 (1:2, 0:2, 1:2) in Waldkraiburg als Verlierer vom Eis. Der TSV war auch diesmal nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, doch einmal mehr fiel er durch eine schlechte Chancenverwertuauf. „Wir bringen zur Zeit einfach nichts rein“, sagte Peißenbergs Eishockeychef Norbert Ortner nach dem 2:6 gestern Abend in Waldkraiburg. Dabei begann es für seine Mannschaft vielversprechend: Manfred Eichberger, der im Hinspiel am Freitag noch reihenweise beste Chancen vergeben hatte, traf zur frühen Führung für den TSV (6.) Lange währte die Freude über diesen Treffer bei den Gästen jedoch nicht. Nur zwei Minuten später sorgte Nico Vogl für das 1:1 des EHC (8.), laut Ortner war es ein „Kullertor“. Und wiederum nur kurze Zeit später lagen die Peißenberger dann hinten. Nachdem TSV-Torhüter Jakob Goll einen Schuss von EHC-Verteidiger Daniel Schmidt nach vorn hatte prallen lassen, war erneut Vogl zur Stelle – 2:1 (10.).

Kalt erwischt wurden die Eishackler im zweiten Abschnitt. Es waren gerade einmal 15 Sekunden absolviert, als Povilas Verenis für die Löwen auf 3:1 erhöhte. Verenis war es auch, der nach einer halben Stunde den vierten Treffer der Hausherren erzielte. Trotz des deutlichen Rückstands attestierte Ortner seinem Team bis zu diesem Zeitpunkt eine gute Leistung. „Wir hatten das Geschehen im Griff, aber Waldkraiburg war einfach kaltschnäuziger.“

Im letzten Drittel mussten die Zuschauer bis weit in die Schlussphase warten, ehe sie weitere Treffer zu sehen bekamen. Als Eichberger auf 2:4 verkürzte, keimte im Peißenberger Lager kurzzeitig noch einmal Hoffnung auf. Trainer Sepp Staltmayr nahm daraufhin seinen Keeper Goll zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Der Schuss ging jedoch nach hinten los, Michael Rimbeck beförderte die Scheibe zum 5:2 ins verwaiste TSV-Gehäuse (59.). Wenige Sekunden später sorgte Michail Sokolov für den sechsten Treffer des EHC. Da stand Goll wieder zwischen den Pfosten.

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