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Zwei „Eishackler“´, die ein Sonderlob vom Trainer bekamen: Maximilian Brauer (im weißen Trikot vorn) und Marco Mooslechner (hinten) waren laut Randy Neal zur Stelle, als es galt, der Mannschaft gegen den TSV Erding zu Beginn des Schlussdrittels Stabilität zu geben.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.
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Klarer Heimsieg für die „Eishackler“: Im Duell mit dem TSV Erding behielt der TSV Peißenberg mit 7:2 die Oberhand.

Eishockey: Bayernliga

„Wir brauchen die Herausforderung“

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Peißenberg - Gegen starke Gegner spielen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg auch stark. Zu sehen war das beim 7:2 gegen den TSV Erding.

Der zweite Weihnachtsfeiertag hatte für „Eishackler“-Trainer Randy Neal mit einer echten Überraschung begonnen. Urplötzlich stand bei ihm zu Hause seine Schwester in der Tür, die kurzfristig zu einem Weihnachtsbesuch aus Kanada angereist war. „Das war eine schöne Sache“, sagte Neal. Weniger überraschend war dann für ihn der Umstand, dass sein Team am Abend die „Gladiators“ des TSV Erding besiegt hatte. Mit 7:2 (2:0, 4:2, 1:0) fiel der Erfolg gegen den starken Aufsteiger deutlich aus. „Wenn sie wissen, dass es um was geht, sind die Burschen da“, sagte Neal. „Wir brauchen die Herausforderung.“ Soll heißen: Gegen starke Gegner spielen die Peißenberger auch stark – gute Aussichten für die Zwischenrunde. „Wir liegen gut im Plan“, so Neal. In der Zwischenrunde und in den Play-offs „wollen wir mit unserer Leistung am Zenit sein“.

Die Erdinger kamen nie ins Rollen, auch, weil die „Eishackler“ die vorgegebene Taktik gut umsetzten. „Unser Ziel war, so oft wie möglich im gegnerischen Drittel zu sein“, sagte Neal. Mit aggressivem Forechecking störten die Peißenberger die Gäste schon vor deren eigenem Tor. Die Tormaschine der „Gladiators“ (fünf Spieler haben 30 Scorerpunkte und mehr) blieb somit quasi abgeschaltet. Bayernliga-Topscorer Daniel Krzizok (53 Punkte/31 Tore) blieb ganz ohne Punkt. „Die Peißenberger haben hart und clever gespielt und verdient gewonnen. Wir sind eine spielerische Mannschaft. Wenn uns jemand den Schneid abkauft, bekommen wir Probleme“, sagte Erdings Coach Thomas Vogl.

Matthias Müller (3.) nach starker Vorarbeit von Daniel Lenz (er absolvierte sein 350. Spiel für die „Eishackler“) und Manfred Eichberger (13.) trafen im ersten Drittel zur 2:0-Führung. Im Mitteldrittel musste Erdings Torwart Andreas Gerlspeck vom Eis, nachdem er sich bei einer Rettungsaktion verletzt hatte (25.). Für ihn kam Luis-Vincent Albrecht. Wenige Sekunden nach dem Torwartwechsel ging Peißenbergs Manuel Singer übermotiviert in einen Zweikampf. Er erhielt wegen eines Bandenchecks eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe. Wer gedacht hätte, dass die „Eishackler“ nun ins Wanken kommen könnten, sah sich getäuscht.

In Unterzahl traten sie konsequent auf und kamen durch Eichberger zum 3:0 (26.) und 4:0 (30.). „Magic Manni“, skandierte der „Blackreds“-Fanclub. Dem Erdinger 1:4 (36.) durch David Michel ließ Valentin Hörndl im Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie den fünften Peißenberger Treffer folgen (38.). Max Malzatzki traf 32 Sekunden später zum 6:1, ehe Erding durch Simon Pfeiffer das 2:6 gelang (40.). Im Schlussabschnitt dominierten die „Eishackler“ weiter. Dennis Neal scheiterte am Gestänge (54.) Drei Sekunden vor Schluss erzielte Müller das 7:2.

Drei Spieler hob Coach Neal danach hervor: Torwart Felix Barth, der starke Paraden gezeigt hatte, sowie Maximilian Brauer und Marco Mooslechner aus dem vierten Block, die gerade zu Beginn des Schlussdrittels wichtige Aktionen zeigten. „Es war eine Freude, ihnen zuzuschauen“, so Neal.

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