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Jetzt ist es offiziell: Rainer Höfler (2. von links) wurde von „Eishackler“-Chef Norbert Ortner (2. von rechts) als neuer Trainer vorgestellt. Mit auf dem Bild sind auch Edgar Wolf (links) vom Sponsor „FitLIfe“ und der Zweite Vorsitzende der Eishockey-Abteilung, Tobias Ende. 

Eishockey: Bayernliga

Neuer Trainer, ambitionierte Ziele

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Beim Eishockey-Bayernligisten TSV Peißenberg laufen die Planungen für die neue Saison auf vollen Touren. Jetzt steht fest, wer die Nachfolge von Trainer Sepp Staltmayr antritt. Auch die ersten Neuzugänge stehen bereits fest.

Peißenberg – Vereinsinterne Lösungen bei der Besetzung von Trainerstellen sind derzeit bei den Bayernligisten in Mode. Der HC Landsberg beförderte Fabio Carciola vom Spieler zum Trainer. Die EA Schongau machte 1b-Coach Andreas Leschinger zum Headcoach, beim TSV Peißenberg übernimmt der ehemalige Nachwuchskoordinator Rainer Höfler das Ruder.

Der 52-Jährige wird damit Nachfolger von Sepp Staltmayr, der die Peißenberger zwei Jahre lang betreute. „Ich habe nicht lange überlegen müssen, Rainer war für mich der erste Kandidat“, sagte „Eishackler“-Chef Norbert Ortner bei der Vorstellung des neuen Trainers. „Er hat bei uns im Nachwuchs, der eine hervorragende Saison hingelegt hat, eine sehr gute Arbeit gemacht“, lobt Ortner den neuen Coach, der nach einigen Jahren beim Nachwuchs bei seinem Stammverein, dem EC Peiting, zuletzt für die DNL-Mannschaft des ESV Kaufbeuren verantwortlich war. Im Erwachsenenbereich sammelte er Trainererfahrung bei den Bezirksligisten ESV Bad Bayersoien und SV Apfeldorf. „Er kennt jeden Spieler und hat in der letzten Saison fast jedes Spiel gesehen“, so Ortner, der daher keine großen Eingewöhnungsprobleme bei Höfler erwartet.

Der neue Trainer hat „klare Vorstellungen“

Der neue Mann an der Bande machte auch gleich eine klare Ansage: „Bayernliga ist schon Leistungssport, vom Aufwand her ist da gegenüber der Oberliga kaum ein Unterschied.“ Daher sieht Höfler seine Spieler in der Pflicht, entsprechend zur Sache zu gehen. Als harten Hund sieht er sich aber nicht. „Ich habe aber meine klaren Vorstellungen, und die fordere ich auch ein“, sagt Höfler, dessen Sohn Florian bereits seit zwei Spielzeiten das „Eishackler-Trikot“ trägt. Der ehemalige Stürmer, der in seiner aktiven Zeit vor allem für den EC Peiting in der Oberliga stürmte, bekommt weiterhin Unterstützung von Simon Mooslechner als Co-Trainer.

Auf dem Eis bleibt Vieles beim alten. „Die meisten Spieler haben schon zugesagt“, berichtet Ortner vom aktuellen Stand der Verhandlungen. Auch Manfred Eichberger wird weiterhin für die Peißenberger stürmen. Bei den Ausländern wird es dagegen einen Neustart geben, da sowohl Daniel Clairmont als auch der verletzte Dominik Novak keinen neuen Vertrag erhalten. Eine Veränderung gibt es auch im Tor. Michael Resch legt eine Pause ein, Jakob Goll will sein Studium beenden. Beide Goalies stehen damit nicht mehr zur Verfügung. Fraglich ist, ob der Dritte im Bund, Felix Barth, weitermacht. Wie seine Brüder Florian und Max, die beide ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen, denkt der langjährige TSV-Goalie über sein Karriereende nach.

Korbinian Sertl neuer Torhüter beim TSV

Deshalb haben die „Eishackler“ bereits reagiert und mit Korbinian Sertl vom EHC Waldkraiburg prominenten Ersatz verpflichtet. Der 26-jährige Torhüter kommt mit der Erfahrung von einigen DEL 2- Spielen für den SC Riessersee sowie zahlreichen Oberliga-Einsätzen für den ERC Sonthofen, den EV Lindau und Waldkraiburg nach Peißenberg. Neu ist zudem Stürmer Julian Kraus von der U 20 des EV Füssen. Darüber hinaus kehrt Markus Andrä nach seinem Kurzgastspiel in Schongau zum TSV zurück.

Für die kommende Bayernliga-Spielzeit legt Peißenbergs Eishockeychef die Messlatte deutlich höher. „Die letzte Saison ist nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Vielleicht auch deswegen, weil wir mit Platz acht das Ziel sehr niedrig angesetzt hatten“, so Ortner. In der kommenden Saison „peilen wir das Halbfinale an.“

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