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Vom Gegner bedrängt: Valentin Hörndl (vo.) und die „Eishackler“ gewannen das Testspiel auf heimischem Eis gegen die „Isar Rats“ aus Dingolfing. 

Eishockey

Trotz Testspiel-Siegs: „Eishackler“ noch in der Findungsphase

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Noch läuft nicht alles rund, aber sie gewinnen: Die „Eishackler“ des TSV Peißenberg haben gegen den Landesligisten EV Dingolfing zu Hause einen 5:3-Sieg geholt. 

Peißenberg – Weiter auf Formsuche befinden sich die Peißenberger „Eishackler“. Die Mannen von Trainer Rainer Höfler gewannen zwar das vorletzte Testspiel zu Hause gegen die „Isar Rats“ des EV Dingolfing mit 5:3. Richtig zufrieden zeigte sich Höfler mit der Vorstellung seiner Truppe gegen den Landesligisten jedoch nicht. „Es lief zäh, aber eine Steigerung gegenüber der Schongau-Partie war erkennbar“, sagte Höfler, der auf einige wichtige Spieler verzichten musste. Die beiden Verteidiger Leo Zink und Martin Lidl, Stürmer Florian Höfler und Torhüter Korbinian Sertl standen gegen die Niederbayern aus verschiedenen Gründen nicht auf dem Eis.

„Man merkt der Mannschaft noch deutlich an, dass sie in der Findungsphase ist und Taktiken und Laufwege erst noch verinnerlicht werden müssen“, erklärte „Eishackler“-Sprecher Andreas Schugg. Die in großer Besetzung angereisten Dingolfinger, die in der Testspiel-Serie davor unter anderem den TEV Miesbach besiegt hatten, gingen durch den Zweitligaerfahrenen Waldemar Detterer mit 1:0 (14.) in Führung. Martin Andrä (16.) glich nach einem Abpraller von der Bande in Überzahl aber umgehend aus. Im direkten Gegenzug agierte die TSV-Defensive zu schlafmützig, sodass Daniel Schander (17.) die „Isar Rats“ sofort wieder in Front schoss.

Im zweiten Drittel passierte nicht viel außer einigen Strafen. Eine davon, und zwar auf Dingolfinger Seite, nutzte Peißenbergs Manuel Singer (29.) zum 2:2-Ausgleich. Im Anschluss verpasste es der ansonsten unauffällige Lukas Novacek, die Hausherren bei einem Konter in Unterzahl (34.) in Führung zu schießen. Das holte Brandon Morley nach, er sorgte für den dritten Powerplaytreffer der „Eishackler“ an diesem Abend (36.). Die Überzahltore lagen weniger am guten Powerplay („daran müssen wir noch arbeiten“, so Höfler) als vielmehr am schwachen Penaltykilling der Gäste. Die Peißenberger bestimmten im letzten Drittel über weite Strecken das Geschehen. Schander (56.) gelang dennoch das 3:3. Mit einem Handgelenkschuss erzielte Singer das 4:3 (57.), ehe Markus Andrä (59.) mit einem Empty-Net-Treffer für die Entscheidung sorgte. 

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