1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. TSV Peissenberg

„Peißenberg Miners“ im Duell mit trainerlosen Teams

Erstellt:

Von: Roland Halmel

Kommentare

Szene vom Bayernliga-Eishockeyspiel zwischen Peißenberg (in Weiß) und Schongau.
Korbinian Sertl (hier im Derby gegen die EA Schongau) und die „Miners“ des TSV Peißenberg treffen am Wochenende auf Königsbrunn und Pfaffenhofen. © Roland Halmel

Zwei Mannschaften in der Eishockey-Bayernliga sind derzeit auf Trainersuche. Gegen beide Teams tritt der TSV Peißenberg in den kommenden Tagen an. Coach Christian Kratzmeir tut sich schwer damit, die Kontrahenten einzuschätzen.

Peißenberg – Zwei Mannschaften in der Eishockey-Bayernliga sind derzeit auf Trainersuche. Beim EC Pfaffenhofen ist der Posten nach dem berufsbedingten Rücktritt von Elmar Boiger Mitte September schon einige Zeit vakant. Beim EHC Königsbrunn kam es zum Abgang von Waldemar Dietrich aus familiären und beruflichen Gründen erst in dieser Woche.

Mit beiden Teams bekommen es in den kommenden Tagen die „Miners“ des TSV Peißenberg zu tun. Beide Gegner „sind schwer einzuschätzen. Vielleicht rücken die Spieler als Team ohne Trainer noch enger zusammen“, sagt „Miners“-Coach Christian Kratzmeir.

Am Freitag (20 Uhr) sind die Peißenberger auswärts in Königsbrunn gefordert. Die „Pinguine“ haben „durchaus einige bekannte Namen im Kader“, sagt Kratzmeir über den EHC, der nach der Coronapause am vergangenen Wochenende wieder spielen kann. Neuzugang Jakub Bitomsky („Harzer Falken“), Rückkehrer Hayden Trupp (HC Landsberg) sowie Abwehr-Routinier Dominic Auger sind einige derjenigen Spieler, die auch andere Bayernligisten gern hätten. „Wenn man die spielen lässt, bekommt man Probleme“, warnt Kratzmeir. Wobei die Königsbrunner erst dreimal im Einsatz waren und dabei vier Punkte sammelten. „Sie hatten Licht und Schatten“, erklärt der „Miners“-Coach.

Eishockeyspieler Tobias Maier von den Peißenberg Miners
Tobias Maier ist wieder fit. © Roland Halmel

Mehr Schatten als Licht herrschte bislang noch beim EC Pfaffenhofen, der am Sonntag (17.30 Uhr) nach Peißenberg kommt. Nach sechs Partien haben die „Icehogs“ erst einen Punkt auf der Habenseite. Die Probleme der Pfaffenhofener dürften neben den trainerlosen Wochen auch aus einem größeren Umbruch im Team herrühren. Im Sommer kamen zehn neue Spieler, darunter der ehemalige Peißenberger Elias Maier zum ECP. „Eli hätte ich gerne im Team gehabt, leider ging es bei ihm beruflich nicht“, bedauert Kratzmeir. Zu unterschätzen sind die Pfaffenhofener nicht. „Nick Endress weiß, wo das Tor steht“, sagt der Peißenberger Coach zum extrem gefährlichen Stürmer (früher beim SC Riessersee). Bei den „Miners“ grassiert noch die Erkältungswelle. Die Einsätze von Valentin Hörndl und Max Malzatzki sind fraglich. Dafür sind Tomas Rousek und Tobi Maier wieder fit. „Wir müssen beide Aufgaben seriös angehen und die Gegner 60 Minuten bespielen, dann gehen wir als Sieger vom Eis“, so Kratzmeir.  

Auch interessant

Kommentare