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Torwart Andreas Scholz (hier bei einem Testspiel) gab sein Bayernliga-Debüt für die „Eishackler“.

Eishockey

„Eishackler“ von Waldkraiburger „Löwen“ kalt erwischt

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Ohne Punkte kehrten die „Eishackler“ des TSV Peißenberg vom Bayernliga-Spiel in Waldkraiburg zurück. Entscheidend war ein schlechter Start mit zwei Gegentreffern binnen 100 Sekunden.

Peißenberg - Es waren noch nicht einmal drei Minuten gespielt, da lagen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg gegen die „Löwen“ des EHC Waldkraiburg schon mit 0:2 im Rückstand. Für den weiteren Verlauf der Partie war die Hypothek letztlich zu groß. Am Ende mussten die Peißenberger am Freitagabend beim Oberliga-Absteiger eine 2:5 (0:2, 0:1, 2:2)-Niederlage hinnehmen. „Aufgrund der ersten beiden Drittel geht der Sieg für Waldkraiburg voll in Ordnung“, so lautete das Fazit von TSV-Sprecher Andreas Schugg.

Das Team war im Vergleich zum Sieg gegen Geretsried leicht verändert: Es fehlte der gesperrt Kapitän Martin Andrä (sein Amt übernahm Manuel Singer), im Tor gab Andreas Scholz sein Bayernliga-Debüt. Er zeigte im Mitteldrittel „zwei großartige Saves“, so Schugg. Am Torwart lag es laut dem Sprecher nicht, dass der TSV ohne Punkte heimfahren musste. Gleich die ersten fünf Minuten waren „komplett zum Vergessen“. Christof Hradek traf zum 1:0 (2.) und zum 2:0 (3.).

„Eishackler“: Katastrophen-Start mit zwei Gegentreffern

Dieser Katastrophen-Start „brachte die Mannschaft irgendwie völlig aus dem Ruder“, so Schugg. Die einzig nennenswerte Offensivaktion im ersten Drittel verzeichnete Brandon Morley. Im zweiten Drittel traten die „Eishackler“ zunächst stärker auf. Markus Andrä und Valentin Hörndl hatten jeweils in der 24. Minute zwei sehr gute Möglichkeiten. Nach einem Knie-Check gegen Moritz Birkner (er konnte nach einer Behandlung weiterspielen) erhielt Patrick Zimmermann eine Spieldauerstrafe. Die obligatorische fünfminütige Überzahl „verbrachte man zwar im Drittel der Waldkraiburger, aber ein Tor wollte nicht fallen“, berichtete Schugg. Besser machte es der EHC, der im Powerplay durch Lukas Wagner auf 3:0 erhöhte.

„Eishackler“: Novacek und Hörndl treffen im Schlussdrittel 

Im letzten Abschnitt ging Peißenberg offeniv zu Werke und wurde mit dem 1:3 durch Lukas Novacek belohnt (48.). Im weiteren Verlauf waren die Peißenberger einem weiteren Treffer näher als die Gastgeber. „Löwen“-Torhüter Kevin Yeingst hielt in dieser Phase seine Mannschaft im Spiel. Überraschend schlug Waldkraiburg zu: Tomas Rousek erzielte das 4:1 (52.). Dieser Treffer bedeutete die Entscheidung. Erneut Rousek traf zum 5:1 (56.). Valentin Hörndl erzielte 13 Sekunden später das zweite Peißenberger Tor.

Statistik: 1. Drittel: 1:0 (1:12) Hradek (Trox, Seifert/4-4), 2:0 (2:52) Hradek (Vogl). 2. Drittel: 3:0 (33:49) Wagner (Straka, Rott/5-4).3. Drittel: 3:1 (47:29) Novacek (Malzatzki, Singer), 4:1 (51:21) Rousek (Strake), 5:1 (55:54) Rousek (Wagner, Jeske), 5:2 (56:07) Hörndl (Morley, Estermaier). Strafminuten: Waldkraiburg 17 plus Spieldauer für Zimmermann (Kniecheck), Peißenberg 14. Zuschauer: 621.

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