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Bisweilen herrschte viel Betrieb vor dem Tor von „Eishackler“-Keeper Korbinian Sertl.

Eishockey: Bayernliga

Kampfspiel in Geretsried: „Eishackler“ verlieren in der Overtime 

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Die „Eishackler“ des TSV Peißenberg lieferten sich mit dem ESC Geretsried ein kampfbetontes Duell. Am Ende gingen die Peißenberger als Verlierer vom Eis, nahmen aber dennoch einen Punkt mit.

Peißenberg - Beim Blick auf das Geschehen auf dem Eis beschlich Peißenbergs Sprecher Andreas Schugg schon früh das Gefühl, „dass es in die Overtime gehen könnte“. Sowohl die „Eishackler“ als auch die gastgebenden „Riverrats“ des ESC Geretsried lieferten sich ein sehr kampfbetontes Spiel. Letztlich ging es in die Overtime. Dort hatten die Geretsrieder das bessere Ende für sich. Die „Eishackler“ des TSV Peißenberg unterlagen in ihrem zweiten Spiel in der Bayernliga-Zwischenrunde knapp mit 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1), behalten dadurch aber immerhin einen Punkt. Das Resultat „ist aufgrund der Chancen für Geretsried verdient“, sagte „Eishackler“-Coach Rainer Höfler. 

Die Spieler beider Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Geretsrieds Coach Sebastian Wanner bescheinigte dem Duell „Play-off-Charakter“: „Es war ein typisch für ein erets Spiel, in dem man das Terrain absteckt.“ Am Ende hatten die Schiedsrichter für jedes Team jeweils 24 Strafminuten ausgesprochen. Beide Seiten beklagten jedoch fragwürdige Entscheidungen. „Es war von Anfang an recht chaotisch“, so Höfler. Die Peißenberger mussten schon in der dritten Minute eine 3:5-Unterzahl überstehen, was sie erfolgreich taten. In der Folge konzentrierten sich beide Teams „eher auf ihre Gegenspieler als auf das Spiel“, berichtete Schugg. Tore bekamen die Zuschauer so nicht zu sehen. Das änderte sich im Mittelabschnitt.

TSV Peißenberg: 2:2-Ausgleich kurz vor Schluss

Tobias Estermaier brachte die „Eishackler“ mit 1:0 in Führung – „zu diesem Zeitpunkt verdient“, so Schugg. Auf beiden Seiten blieben mehrere Chancen ungenutzt, was laut dem TSV-Sprecher auch an den guten Leistungen der Torhüter lag. Geretsried kam durch Dominic Fuchs in Überzahl zum 1:1-Ausgleich (30.). Im Schlussdrittel machten die „Riverrats“, die einen Platz unter den ersten zwei der Zwischenrunde als Ziel ausgegeben haben, mächtig Druck. Mit einem Schlenzer erzielte Daniel Merl das 2:1 für die Gastgeber. Mit Glück, Geschick und einem einmal mehr gut haltenden Korbinian Sertl im TSV-Tor wurde ein weiterer Gegentreffer verhindert. Kurz vor Schluss schaffte Maximilian Malzatzki den 2:2-Ausgleich (57.), den Coach Höfler als „glücklich“ bezeichnete. In der Verlängerung durften dann jedoch wieder die „Riverrats“ jubeln: Stefano Rizzo schloss eine Einzelaktion mit dem 3:2-Siegtreffer ab (63.). 

Am kommenden Freitag gastieren die Peißenberger beim ERV Schweinfurt (20 Uhr), am Sonntag erwarten sie zu Hause den EC Pfaffenhofen (17.30 Uhr). Dann soll auch Torjäger Lukas Novacek mit von der Partie sein, den zuletzt eine starke Erkältung plagte.

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