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Die Peißenberger „Eishackler“ (in Schwarz) konnten im Heimspiel gegen den EV Füssen über weite Strecken nicht mithalten. 
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Die Peißenberger „Eishackler“ (in Schwarz) konnten im Heimspiel gegen den EV Füssen über weite Strecken nicht mithalten. 
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Die Peißenberger „Eishackler“ (in Schwarz) konnten im Heimspiel gegen den EV Füssen über weite Strecken nicht mithalten. 
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Die Peißenberger „Eishackler“ (in Schwarz) konnten im Heimspiel gegen den EV Füssen über weite Strecken nicht mithalten. 
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Die Peißenberger „Eishackler“ (in Schwarz) konnten im Heimspiel gegen den EV Füssen über weite Strecken nicht mithalten. 

Eishockey

TSV Peißenberg ist kein Füssen-Schreck mehr

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Das war nix: Im Heimspiel gegen den EV Füssen zogen die Peißenberger „Eishackler“ deutlich den Kürzeren und verloren mit drei Toren Unterschied.

Peißenberg - Auf dem Eis hatten die Spieler des EV Füssen schon klar den Ton angegeben. Und auch hinterher, im „Fledermausstüberl“, in dem nach jedem Heimspiel der „Eishackler“ die Trainer der Teams ihre Statements abgeben, dominierten die Farben Schwarz und Gelb. Zahlreiche Gäste-Fans waren gekommen, um den Ausführungen vor allem „ihres“ Coaches Andreas Becherer zu lauschen.

Mit welchen taktischen Kniffen es die Füssener nun genau geschafft hatten, endlich einmal die „Eishackler“ zu besiegen (nachdem sie in den direkten Duellen davor immer verloren hatten), das wollte Becherer nicht verraten. Auf alle Fälle stellte er zufrieden fest: „Wir haben diszipliniert gespielt.“ Bei der 5:7-Pleite am Freitag gegen Waldkraiburg habe das Team „eine unterirdische Leistung abgeliefert“. Nun „kam eine Reaktion von der Mannschaft“, so Becherer, der früher einige Saisonen für die Peißenberger gespielt hat. Einen ähnlich engagierten Auftritt, wie ihn der EVF hingelegt hatte, hätte sich auch „Eishackler“-Coach Sepp Staltmayr gewünscht. Doch sein Team habe sich „40 Minuten lang unterirdisch“ präsentiert. „Mit dem Spiel der Füssener sind wir da überhaupt nicht klar gekommen.“ Am Ende hieß es 2:5 (1:3, 0:1, 1:1) vor rund 670 Zuschauern. Es sei einfach schade, „wenn man so vor heimischem Publikum auftritt“. Die Leistung im Schlussdrittel „war okay, wir haben uns nicht aufgegeben“, so Staltmayr. In der Zwischenrunde warten die Peißenberger weiter auf die ersten Punkte. „Wir haben eine Phase, in der es nicht so gut läuft. Das gibt es im Sport“, sagte Staltmayr. Zudem droht ein längerer Ausfall von Verteidiger Dominik Novak, der sich am Freitag (bei der 4:7-Niederlage gegen Bad Kissingen) wohl eine Bänderverletzung zugezogen hat und gestern nicht spielte. 

Ob das Heimspiel mit Novak anders gelaufen wäre, darf bezweifelt werden - das ganze Team präsentierte sich bisweilen nicht auf der Höhe. Die Peißenberger hatten durch Dominik Ebentheuer und Florian Barth zwar die ersten Chancen, doch schon bald hatten sie den Zugriff aufs Spiel verloren. Das erste Powerplay nutzten die Allgäuer zum 1:0 durch Tyler Wood (4.). In Überzahl hatte Peißenbergs Florian Höfler die Riesenchance auf den Ausgleich, doch  er scheiterte völlig freistehend an EVF-Keeper Benedikt Hötzinger. Auf der Gegenseite erhöhte Samuel Payeur nach schöner Einzelleistung im Powerplay auf 2:0 (14.). Nachdem sich Peißenbergs Daniel Clairmont (er war bemüht, aber oft auch glücklos) den Puck erkämpft hatte, traf Valentin Hörndl zum 1:2 (15.). Doch gleich darauf kollidierte Clairmont an der blauen Linie mit einem Mitspieler, die Füssener nutzten das zu einem Konter und zum 3:1 (Thomas Böck/17.). 

Zum Start des Mitteldrittels agierte Peißenberg gleich mehrmals zu sorglos. Ein schlechter Pass von Maximilian Malzatzki leitete das Füssener 4:1 (Markus Vaitl/22.) ein. Der EVF kontrollierte danach das Geschehen. Peißenberg spielte zwar mit, war aber nur selten wirklich torgefährlich. Kurz vor der zweiten Pause verpasste Füssen bei einem Break in Unterzahl den fünften Treffer (35.). Im Schlussdrittel bemühte sich der TSV. Manfred Eichberger verkürzte in Überzahl auf 2:4 (51.). Peißenberg nahm früh Torwart Felix Barth für einen sechsten Feldspieler vom Eis (57.), Füssens Marius Klein traf gleich darauf per empty-net-goal zum 5:2.

Dank vom Abteilungsleiter

Die Pressekonferenz nach dem Spiel nutzte „Eishackler“-Abteilungsleiter Norbert Ortner dazu, sich ausdrücklich bei der Gemeinde und dem TSV (speziell bei Präsident Stefan Rießenberger) zu bedanken. „Was ihr bewegt habt in den letzten Tagen, war einmalig“, so Ortner. Der „Eishackler“-Chef erinnerte nochmal an die Probleme mit dem alten Zamboni, der kurz vor Weihnachten ausfiel, und an die jüngsten Schneefälle, die zu einer Hallensperrung und einer Räumaktion auf dem Dach geführt hatten.  

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