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Vergeblich gestreckt: Maximilian Barth (Mi.) und die „Eishackler“ kassierten gestern im Derby bei der EA Schongau eine bittere 5:6-Niederlage. Rechts Kapitän Florian Barth, links Schongaus Daniel Holzmann.
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Leonhard Zink vor dem EAS-Tor.
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Dominik Novak (Mi.) in Aktion.
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Daniel Clairmont (vo.) im Zweikampf mit EAS-Routinier Milan Kopecky.
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Er traf zweimal für die „Eishackler“: Tobias Estermaier, hier nach dem Tor zum 2:4.
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Martin Andrä in Aktion.
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Tobias Estermaier erzielt hier den 1:2-Anschluss. 
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Leonhard Zink im Duell mit zwei EAS-Spielern.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ verlieren bei den „Mammuts“

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Bitteres Derby-Ende für die Peißenberger „Eishackler“: Bei den „Mammuts“ der EA Schongau kassierte das Team eine knappe, aber verdiente Niederlage.

Peißenberg - Hoch die Schläger reichte den Schongauern im Siegesjubel nicht. Kapitän Friedrich Weinfurtner und Daniel Holzmann hatten sich vom Schongauer Fanclub jeweils eine Fahne geschnappt und fuhren die schwarz-gelben Banner schwenkend übers Eis. Der Jubel war groß bei der EAS: Das Derby am Sonntagabend gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg hatten die „Mammuts“ zu Hause mit 6:5 (4:2, 1:2, 1:1) gewonnen. Damit war den Schongauern nicht nur die Revanche für die 1:6-Hinspielpleite gelungen. Das Team von Coach Roman Mucha machte auch sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt.

„Wir waren alle heiß, wir wollten gewinnen“, sagte Weinfurtner. Eine Rolle spielte ihm zufolge der 7:3-Erfolg am Freitagabend im Nachholspiel gegen den EV Pegnitz: „Die drei Punkte haben uns ein gutes Gefühl gegeben und uns gestärkt.“ Peißenbergs Coach Sepp Staltmayr bezeichnete die Derby-Niederlage als „sehr bitter für uns“. Das Ergebnis sei allerdings gerecht. „Im Endeffekt haben wir nicht nur das erste Drittel, sondern das ganze Spiel verschlafen.“ Womöglich „hat uns die Spielpause am Freitag nicht gutgetan“. 

Die Schongauer hingegen waren vor gut 600 Zuschauern von Beginn an hellwach. Nach 54 Sekunden erzielte Sebastian Sutter das 1:0. Nach tollem Pass von Markus Jänichen erhöhte Milan Kopecky in Überzahl mit einem Schuss in den Winkel auf 2:0 (8.). Ebenfalls im Powerplay gelang Peißenbergs Tobias Estermaier das 1:2 (10.). In die Spur brachte das die im ersten Drittel behäbig wirkenden Gäste nicht. Vielmehr schlugen die „Mammuts“ binnen 36 Sekunden zweimal zu: Erst traf Jakub Muzik zum 3:1 (14.), danach erhöhte Sutter auf 4:1 (15.). Peißenbergs Keeper Felix Barth machte danach Platz für Jakob Goll. Mit einem flachen Schlenzer ins linke Eck brachte Estermaier die „Eishackler“ auf 2:4 heran (18.).

Ins zweite Drittel starteten die Peißenberger engagierter, Maximilian Malzatzki scheiterte frei vor dem Tor (22.). Wenig später erzielte Manuel Singer aus spitzem Winkel das 3:4 (25.) – EAS-Torwart Daniel Blankenburg war der Puck unter dem Schoner durchgerutscht. Die Schongauer konnten sich danach wieder etwas befreien und durften prompt wieder jubeln: Nach einer Kombination über Muzik und Kopecky stocherte Ex-„Eishackler“ Matthias Müller die Scheibe zum 5:3 über die Linie (32.). Kurz vor der zweiten Drittelpause aber dann ein Rückschlag: In Überzahl ließen sich die „Mammuts“ ins eigene Drittel drängen, brachten die Scheibe nicht weg – und Manfred Eichberger verkürzte auf 4:5 (38.). Vor der Sirene vergab Schongaus Müller noch eine Riesenchance (40.).

Im Schlussabschnitt mussten die einheimischen Fans dann zittern, denn die „Eishackler“ machten gehörig Druck und setzten sich im Drittel der Schongauer fest. EAS-Keeper Blankenburg hatte mehrmals die Chance, sich auszuzeichnen, die Schongauer wussten sich oft nur mit unerlaubten Weitschüssen zu helfen. Insgesamt jedoch „haben wir die Scheibe zu wenig aufs gegnerische Tor gebracht“, kritisierte Staltmayr. Valentin Hörndl (48.) und Florian Barth (50.) hatten mit die größten Möglichkeiten für die Gäste. Mit einer schönen Einzelaktion erzielte TSV-Kontingentspieler Daniel Clairmont das 5:5 (56.). Schongau blieb jedoch cool: Nur 38 Sekunden nach dem Gegentreffer kam Mauro Seider an die Scheibe und schlenzte den Puck zum 6:5 ins Tor (57.). Das Resultat brachte die EAS danach recht sicher über die Zeit.

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