1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. TSV Peissenberg

„Miners“ tanken vor dem Saisonstart Selbstvertrauen

Erstellt:

Von: Roland Halmel

Kommentare

Starker Auftritt gegen Füssen: Dominik Ebentheuer (schwarzes Trikot) und die „Miners“ leisteten den Favoriten aus dem Allgäu lange Widerstand.
Starker Auftritt gegen Füssen: Dominik Ebentheuer (schwarzes Trikot) und die „Miners“ leisteten den Favoriten aus dem Allgäu lange Widerstand. © Roland Halmel

Mit einem Sieg gegen einen Ligakonkurrenten (4:3 in Geretsried) und einem guten Auftritt gegen einen Oberligisten (2:5 gegen Füssen) verabschieden sich die „Miners“ des TSV Peißenberg aus der Vorbereitung. Am kommenden Freitag geht es nun beim ESC Dorfen erstmals um Bayernliga-Punkte.

Peißenberg – Mit einem Sieg gegen einen Ligakonkurrenten (4:3 in Geretsried) und einem guten Auftritt gegen einen Oberligisten (2:5 gegen Füssen) verabschieden sich die „Miners“ des TSV Peißenberg aus der Vorbereitung. Am kommenden Freitag geht es nun beim ESC Dorfen erstmals um Bayernliga-Punkte.

„Das war ein gelungener Abschluss“, urteilte „Miners“-Sprecher Andreas Schugg nach dem 4:3-Sieg bei den „River Rats“ des ESC Geretsried. Mit dem Ergebnis revanchierten sich die Peißenberger zugleich für die Niederlage einige Tage davor (wir berichteten). Allerdings lagen die „Miners“ in Geretsried schon mit 0:3 zurück. Ein Überzahltor von Martin Lidl (23.) und ein Unterzahltreffer von Dominic Krabbat (34.) brachten die Gäste wieder heran. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Im Schlussdrittel ließen bei den ersatzgeschwächten Geretsriedern die Kräfte nach. Die „Miners“ bekamen immer mehr Oberwasser. Moritz Birkner (49.) glich schließlich aus und nur 17 Sekunden später erzielte Tomas Rousek den Peißenberger Siegtreffer.

„Peißenberg Miners“ halten gegen Füssen lange mit

Zwei Tage davor hatte der Bayernligist in heimischer Eishalle gegen den eine Klasse höher spielenden EV Füssen 35 Minuten lang sehr gut mitgehalten. Am Ende stand eine 2:5-Niederlage zu Buche. „Das erste Drittel gegen Füssen war das beste Drittel in der Vorbereitung“, lobte „Miners“-Coach Christian Kratzmeir. Die Peißenberger gingen gegen die Allgäuer überaus engagiert und konzentriert zu Werke, sodass die favorisierten Füssener im ersten Durchgang ohne Tor blieben. Mit einem energischen Antritt schoss Valentin Hörndl (24.) die Hausherren im Mittelabschnitt sogar in Führung. Mehrere Strafzeiten und Abspielfehler auf Peißenberger Seite ließen die Gäste dann aber besser ins Spiel kommen. Bis zum Drittelende hatte Füssen die Partie mit drei Treffern (35., 38., 38.) gedreht.

Im Schlussdurchgang zeigte sich dann mehr und mehr der Klassenunterschied, wobei sich die „Miners“ das Leben mit Strafbankbesuchen weiter schwer machten. Letztlich gelangen dem EVF noch zwei Tore (42., 56.) Dazwischen markierte Krabbat (49.) den zweiten Treffer der Peißenberger. „Man hat aber gemerkt, dass die Mannschaft will und dass die Jungs ordentliches Selbstvertrauen haben“, sagte Schugg.

Auch interessant

Kommentare