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Die SG 1b steht im Halbfinale.

Sieg im entscheidenden Spiel gegen Straubing

SG 1b erreicht Bezirksliga-Halbfinale - am Sonntag geht es weiter

  • vonThomas Spiesl
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Was. Für. Ein. Finish! Die SG Schliersee/Miesbach 1b sichert sich gegen Straubing in der letzten Sekunde den Halbfinaleinzug.

Miesbach - Die SG Schliersee/Miesbach 1b steht im Halbfinale der Bezirksliga-Meisterschaft. Im alles entscheidenden dritten Viertelfinale am Freitagabend gegen den EHC Straubing setzten sich die Landkreis-Cracks mit 6:5 (1:1/2:0/3:4) durch. Die Tore erzielten Benedikt Galler (3), Seppi Ziegler (1), Maxi Haug (1), Dominik Willibald (1). 

Eine Pause ist den Renken jedoch nicht vergönnt, bereits am Sonntag findet das erste Halbfinale gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b statt. Um 18 Uhr wird das Match in der Miesbacher Eishalle angepfiffen. Gespielt wird erneut im Modus Best-of-Three. So entscheidet sich am kommenden Wochenende, 7./8. März, wer ins Endspiel einzieht und in der nächsten Saison in der Landesliga antritt. „Wir haben in der Vorbereitung gegen Bayersoien gespielt und ich habe das Heimspiel der 1c gesehen. Das ist auf jeden Fall ein Gegner auf Augenhöhe“, sagt SG-Trainer Horst Forster.

 Er erwartet einen spielstarken Gegner, dessen Team sich aus ehemaligen Oberliga-Cracks des EC Peiting und vielen jungen Wilden zusammensetzt. „Sie haben fünf oder sechs Spieler jenseits der 30 dabei. Das sind nicht mehr die Schnellsten, aber die wissen, wie man Eishockey spielt. Dazu kommen die jungen Spieler, die viel laufen. Das ist natürlich eine super Kombination“, sagt Forster zu den Gästen. Bis auf Yannick Dreier, Florian Empl und Markus Seiderer kann er aus dem Vollen schöpfen. 

Er sieht auch keinen Nachteil darin, dass die Gäste nach dem spielfreien Freitag ausgeruht in die Partie gehen können. „Es ist gut für uns, dass es gleich weitergeht, da bleiben wir im Rhythmus“, erklärt der SG-Coach. Von seinem Team erwartet er eine disziplinierte Vorstellung. „Wir müssen uns vor Bayersoien nicht fürchten, aber mit 80 Prozent geht da sicher nichts. Wenn wir unsere Leistung voll abrufen, sehe ich mit dem Heimrecht leichte Vorteile für uns. Wir dürfen uns aber keine Fehler erlauben und müssen vor allem die Strafbank meiden, denn die wissen, wie man Überzahl spielt“, orakelt der Chefanweiser der Renken. 

Die Gäste sind für die Schlierseer und Miesbacher sicher kein unschlagbarer Gegner, mit den Germering Wanderers, die bislang alle ihre 18 Saisonspiele gewannen, hätte es die Landkreis-Cracks wesentlich schwerer treffen können. Doch mit Germering will man sich im Lager der Hausherren frühestens am übernächsten Wochenende vor dem Endspiel befassen. „Jetzt wollen wir natürlich auch ins Finale“, gibt Forster klar die Richtung vor. Ein Heimsieg wäre dafür schon einmal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

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