Jürgen Jockisch erwartet eine schwere Partie.
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Jürgen Jockisch erwartet eine schwere Partie. (Archiv)

SG 1b empfängt Holzkirchen zum Derby in Miesbach

SG 1b gegen ESC: Im ersten Test geht’s um Prestige

  • VonThomas Spiesl
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Zum Auftakt der Vorbereitung auf die neue Eishockey-Saison messen sich die SG Schliersee/MIesbach 1b und der ESC Holzkirchen im Derby.

Landkreis – In den vergangenen Jahren lieferten sich die SG Schliersee/Miesbach 1b und der ESC Holzkirchen immer wieder packende Derbys in der Bezirksliga. Nach dem Landesliga-Aufstieg der Schlierseer treffen die beiden Landkreis-Teams seit dem vergangenen Jahr im Ligabetrieb nicht mehr aufeinander, deshalb wird das Derby auch in diesem Jahr schon im Rahmen der Saisonvorbereitung ausgetragen. Am Samstag um 17.15 Uhr stehen sich die beiden Teams in der Miesbacher Eishalle gegenüber.

„Wir sind nicht vollzählig, daher wird unser Trainer Horst Forster nichts ausprobieren. Die Reihen werden weitgehend so bleiben, wie sie schon länger zusammenspielen. Wir erhoffen uns, dass die fünf Wochen Eistraining hinsichtlich Spielaufbau und Selbstvertrauen schon sichtbar sind“, erklärt Markus Voit, der Sportliche Leiter der Renken. Das frühe Eistraining dürfte ein Vorteil für die SG Schliersee/Miesbach 1b sein, schließlich gibt es im Holzkirchner Hubertusstadion erst im Spätherbst Eis, sodass die ESC-Cracks für die Vorbereitung auf die umliegenden Eisstadien ausweichen müssen. Seit Anfang August trainiert der ESC in Bad Tölz, seit vergangener Woche zweimal wöchentlich.

Zudem gab es im Sommer Änderungen im Kader. „Wir hatten einen Aderlass in Sachen Erfahrung und Qualität, weil einige Spieler aufgehört haben. Dafür haben wir jetzt viele junge Wilde im Team“, erklärt ESC-Abteilungsleiter Jürgen Jokisch. Für die Holzkirchner Trainer Markus Nachtmann und Helmut Nusser geht es also in erster Linie darum, dass sich die Mannschaft beim ersten Vorbereitungsspiel zusammenfindet. „Schliersee ist sicher ein schwerer Gegner. Aber danach wissen wir, an welchen Baustellen wir noch arbeiten müssen und wo wir stehen“, sagt Jokisch.

Für beide Teams geht es also vorwiegend darum sich einzuspielen – und natürlich, auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel ist, ein wenig um Prestige.  (ts)

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