In einer dramatischen Partie benötigte die Mannschaft von Trainer Peter Schedlbauer die Verlängerung für den Erfolg. 
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In einer dramatischen Partie benötigte die Mannschaft von Trainer Peter Schedlbauer die Verlängerung für den Erfolg. 

Eishockey

Vier-Tore-Führung verspielt: Eis-Krimi dennoch mit Happy-End für die Wanderers

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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In einer dramatischen Partie benötigte die Mannschaft von Trainer Peter Schedlbauer die Verlängerung für einen 8:7 (1:1, 5:5, 1:1, 1:0)-Erfolg. 

Germering – Die Wanderers vergaben dabei sogar eine 5:1-Führung, holten dann aber noch zweimal einen Rückstand auf. Kräftig durchschnaufen musste Wanderers-Sprecher Florian Hutterer nach dem Krimi in der Tölzer Halle. Doch dann konnte er zufrieden feststellen: „Trotz aller Dramatik zählt am Ende nur der Sieg und morgen fragt keiner mehr nach dem Wie.“ Gesprächsstoff lieferte das Spiel aber. Die erste Partie nach dem Germeringer Aufstieg bot eine sportliche Achterbahnfahrt.

Nach ausgeglichenem ersten Durchgang – den Germeringer Treffer erzielte Daniel Menge – schien sich schnell ein klarer Wanderers-Sieg anzubahnen. Konstantin Kolb, Christian Köllner, Alexander Schönberger und erneut Menge schossen eine vermeintlich sichere 5:1-Führung heraus. Doch die sollte nicht einmal bis zum Schlussabschnitt halten.

Die Partie kippte und plötzlich führte Reichersbeuern mit 6:5. Zumindest gelang Marcus Mooseder noch vor der zweiten Pause der Ausgleich. Dieses Spiel wiederholte sich im Schlussabschnitt, als Manuel Winkler die erneute Führung der Gastgeber egalisierte. In der Verlängerung gelang schließlich erneut Kolb der Treffer zum Wanderers-Sieg. Positives Fazit von Hutterer: „Als es drauf ankam, konnte die Mannschaft den Schalter noch einmal umlegen.“ Das Heimspiel gegen Pfronten endete gestern erst nach Redaktionsschluss.

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