Beim EV Fürstenfeldbruck bleiben die Türen zum Eisstadion weiter geschlossen.
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Beim EV Fürstenfeldbruck bleiben die Türen zum Eisstadion weiter geschlossen.

Eishockey

Jugend hofft auf Spiele ab Januar - Verband kritisiert das Trainingsverbot

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Nachwuchsteams des EV Fürstenfeldbruck und der Germering Wanderers dürfen sich noch Hoffnungen auf Punktspiele machen.

Landkreis – Der Bayerische Eishockeyverband (BEV) hatte die Saison in der Bayern- und der Landesliga bereits bei Bekanntwerden des Lockdowns im November abgebrochen. Durch die Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen sind die Eishockeyspieler nun weiterhin zum Nichtstun verdammt. Die geplante Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs wurde von 1. Dezember auf 11. Januar verschoben. Zu wenig Zeit, um die Landesliga noch zu Ende zu bringen. „Derzeit arbeiten wir zusammen mit den Ligasprechern an alternativen Modellen für die Weiterführung des Spielbetriebs“, sagt BEV-Eishockeyobmann Frank Butz.

Anders sieht es jedoch in den anderen Ligen des Bayerischen Verbands aus. Sowohl in der Bezirks- als auch in der Frauen-Landesliga bleibt der Spielbetrieb vorerst unterbrochen. Hier soll die 1,5-fach- in eine Einfachrunde verkürzt werden. Das heißt, dass die Landesliga nächstes Jahr mit mehr Vereinen an den Start gehen könnte. Denn während dort der Auf- und Abstieg ausgesetzt werden soll, könnten in der Bezirksliga dann noch Meister und Aufsteiger ermittelt werden.

Und auch die Nachwuchsteams in Bayern könnten, Lockerungen ab 11. Januar vorausgesetzt, in dieser Spielzeit noch um Punkte und Titel kämpfen. „Wir planen, den Meisterschaftsspielbetrieb aller unserer Nachwuchsligen wieder aufzunehmen“, sagt Butz. Allerdings wird das in der bisher geplanten Form nicht immer möglich sein. „Dies erfordert für einige Altersklassen eine Anpassung, zu den vor der Saison gewählten Modi-Modellen“, erklärt Butz. Die Planungen hierfür seien bereits angelaufen.

Kritik äußert Butz an der Verhältnismäßigkeit einiger Maßnahmen. „Obwohl unser Sport nicht als Virenschleuder auszumachen war, ist sicher allen in der Eishockeyfamilie klar, dass auch wir einen Beitrag zu leisten haben“, sagt der Eishockeobmann. Die Unterbrechung des Spielbetriebs sah man auf Verbandsebene deshalb in der Gesamtheit des Maßnahmenkatalogs zur Bekämpfung des Infektionsgeschehen als eine akzeptable Entscheidung an. „Die Entscheidung zur Einstellung des Trainingsbetriebs, jedoch nicht“, sagt Butz weiter. Die Rückkehr in das Mannschaftstraining und in sich geschlossene Trainingsgruppen sehe man beim BEV daher weiterhin als oberstes Ziel an. „Dies reklamieren wir auch ständig über die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.“

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