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Corona-Fälle bei Eishockey-Landesligisten - Spiele abgesagt

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Von: Andreas Daschner

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Kontaktverbot: Wegen mehrerer positiver Coronatests können die Wanderers am Wochenende nicht in knallharte Banden-Zweikämpfe wie hier gegen Lechbruck gehen.
Kontaktverbot: Wegen mehrerer positiver Coronatests können die Wanderers am Wochenende nicht in knallharte Banden-Zweikämpfe wie hier gegen Lechbruck gehen. © Peter Weber

Corona-Alarm bei den Wanderers: Germerings Eishockey-Landesligist hat mindestens vier positive Fälle zu beklagen. Die Verantwortlichen haben sich daher entschieden, die beiden Auswärtspartien am Freitag in Bad Wörishöfen und am Sonntag in Lechbruck abzusagen – zur Sicherheit, wie Präsident Albert Bittl sagt. „Wir wollen das Virus nicht bei den Gegnern in die Halle reintragen.“

Germering - Es hatte sich bereits am Mittwoch angedeutet. Mehrere Spieler hatten bei Schnelltests ein positives Ergebnis. Weil auch die Vorstandschaft engen Kontakt zur Mannschaft hatte, wurde deshalb kurzfristig die am Donnerstagabend geplante Jahresversammlung abgesagt. Für die Spiele wollte man noch auf die Bestätigung durch PCR-Tests warten.

Diese Bestätigungen trudelten dann am Donnerstag nach und nach bei den Wanderers ein. Zum Zeitpunkt der Absage waren es bereits vier positive Fälle. „Wir haben aber noch eine Handvoll positiver Schnelltests, bei denen das PCR-Testergebnis noch nicht vorliegt“, sagte Bittl am Nachmittag.

Bitter: Nahezu alle Personen im Umfeld des Eishockey-Landesligisten sind geimpft – vom Trainerteam über die Spieler und Betreuer bis hin zu den Helfern und Funktionären. „Das ist ja das Schlimme“, sagt Bittl. „Da bist du schon geimpft, und dann passiert so etwas trotzdem.“ Wann die beiden Partien in Wörishofen und Lechbruck nachgeholt werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Beim Verband sieht man die Entwicklung bei den Spielabsagen mit Sorge. Erst vor Kurzem war auch eine Partie von Germerings Landkreisnachbar Fürstenfeldbruck wegen eines Corona-Verdachtsfalles abgesagt worden. Spielgruppenleiter Alfred Doenicke: „Aktuell haben wir noch Ausweichtermine, aber wenn das so weitergeht, wird’s irgendwann spannend.“

In den Durchführungsbestimmungen ist zwar geregelt, dass eine Koeffizientenregel zum Tragen kommt, wenn nicht alle ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können. Allerdings müssen bis dahin mehr als 75 Prozent der Meisterschaftsspiele absolviert sein. Ansonsten droht erneut ein Saisonabbruch ohne Wertung. ad

Im Landkreis Fürstenfeldbruck zeichnete sich am Donnerstag der bisher höchste Wert an Neu-Infektionen ab.

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