1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. Wanderers Germering

Charaktertest für gestürzten Spitzenreiter: Wanderers Germering haben direkt die Chance auf Revanche

Erstellt:

Von: Andreas Daschner

Kommentare

Vollen Einsatz an der Bande müssen die Wanderers beim Rückspiel in Bad Wörishofen zeigen.
Vollen Einsatz an der Bande müssen die Wanderers beim Rückspiel in Bad Wörishofen zeigen. © Peter Weber

Ein Doppelspieltag steht den Wanderers Germering bevor. Am Freitag muss der gestürzte Tabellenführer zum EV Bad Wörishofen. Am Sonntag kommt Reicherbeuren.

Germering – 995 Tage lang waren die Germeringer Eishockey-Wanderers ohne Pflichtspielniederlage – bis Bad Wörishofen der Serie am vergangenen Sonntag ein Ende setzte. Die Chance zur Revanche kommt schnell: Bereits am heutigen Freitag, 20 Uhr, steht das Rückspiel in Wörishofen auf dem Programm. Am Sonntag folgt ab 17.45 Uhr im Polariom das Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenführer Reichersbeuern.

„Auf die Mannschaft wartet ein echter Charaktertest“, sagt Wanderers-Sprecher Florian Hutterer. Man werde ein komplett anderes Gesicht als im Hinspiel zeigen müssen, um die Chance auf die Revanche zu wahren. Beim 1:3 im Hinspiel ging für die Germeringer jedenfalls nicht viel zusammen. Dass die Pleite außerdem nur zwei Spieltage nach der überraschenden Trennung vom ungeschlagenen Trainerteam zustande kam, brachte den Germeringern den einen oder anderen bösen Kommentar von den Fans ein. „Wir wollen eine Reaktion zeigen“, sagt Hutterer. Das Spiel in Wörishofen ist eines von vier Nachholspielen, die aufgrund eines Corona-Ausbruchs bei den Wanderers anstehen.

Am Sonntag geht es dann – einen Sieg am Freitag vorausgesetzt – wieder um die Tabellenspitze. Reichersbeuern kommt nach Germering. Die Gäste aus dem Tölzer Landkreis haben die Gunst der Stunde genutzt und sind mit einem Sieg am Mittwoch gegen die Spielgemeinschaft Schliersee/Miesbach an Germering vorbei auf Tabellenplatz eins gezogen. Das Hinspiel hatten die Wanderers Mitte Oktober mit 4:3 für sich entschieden. „Und wir wollen uns auch im zweiten Duell keine Blöße geben“, kündigt Hutterer an. (Andreas Daschner)

Auch interessant

Kommentare