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Eishockey kompakt: Doppelspieltag für die Wanderers - EVF empfängt Moosburg

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Von: Dieter Metzler, Hans Kürzl

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Fokussiert gehen den Wanderers Germering (in Schwarz) in ihre nächsten beiden Partien.
Fokussiert gehen den Wanderers Germering (in Schwarz) in ihre nächsten beiden Partien. © Peter Weber

Ein abwechslungsreiches Programm wartet am Wochenende auf die Wanderers Germering. Der EV Fürstenfeldbruck will derweil Wiedergutmachung.

Landkreis – Die Wanderers Germering müssen diesen Spieltag zwei Mal ran. Erst gegen den ESC Vilshofen, dann gegen den ESC Haßfurt. Beim EVF geht es dieses Wochenende etwas ruhiger zu. Die Brucker empfangen den EV Moosburg.

Wanderers Germering: Erst das Schlusslicht, dann der ärgste Verfolger

Zwei Heimspiele können die Wanderers Germering ihren Fans an diesem Wochenende im Polariom anbieten. Von der Tabellensituation her könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Dem Gastspiel von Schlusslicht ESC Vilshofen am Freitag (20 Uhr) folgt am Sonntag (17.45 Uhr) die Herausforderung, mit dem ESC Haßfurt den schärfsten Verfolger auf Distanz zu halten.

Respekt bringt man bei den Wanderers beiden Gegnern gleichermaßen entgegen. Die Vilshofener haben zwar erst einen Sieg auf ihrem Konto. Doch wegen der Eissituation auf ihrer heimischen Anlage konnten sie bisher auch erst fünf Partien bestreiten. Um ja keinen Gedanken daran aufkommen zu lassen, die Niederbayern zu unterschätzen, verweist Wanderers-Sprecher Florian Hutterer auf die Beständigkeit der „Wölfe“. Kaum ein anderer Verein gehört der zweithöchsten bayerischen Liga länger an – zusammengezählt 22 Spielzeiten. „Das verdient Anerkennung“, betont Hutterer. Zudem habe sich der Stammkader der Vilshofener kaum verändert. Man treffe also auf ein eingespieltes Team, das zuletzt die Haßfurter enorm forderte und nur mit 6:7 unterlag.

Die Unterfranken ließen es ihrerseits dann am vergangen Sonntag so richtig krachen. Sie ließen Moosburg beim 14:2-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Doch nicht nur deshalb warnt Hutterer, „dass das ein ganz schweres Ding wird“. Denn die Haßfurter wollen den Frust loswerden, den Aufstieg in die Bayernliga bereits mehrfach verpasst zu haben. Ihr Minimalziel in der laufenden Saison ist daher das Erreichen der Aufstiegsrunde, auch wenn die Liga noch stärker eingeschätzt wird als in der Vorsaison. Die Wanderers freilich wussten sich in der aktuellen Runde, abgesehen von der Overtime-Niederlage am ersten Spieltag in Dingolfing, stets auch in engen Partien zu behaupten. „Daran wollen wir anknüpfen“, sagt Hutterer.

Der EV Fürstenfeldbruck sinnt gegen Moosburg auf Wiedergutmachung

Die Brucker Eishackler brennen darauf, sich am Freitagabend gegen den EV Moosburg (19.15 Uhr) für die zwei zuletzt erlittenen Heimniederlagen zu rehabilitieren. Trotz des enttäuschenden vergangenen Wochenendes glaubt der EVF aber noch ans Erreichen des vierten Tabellenplatzes in der Landesliga und damit an die Zwischenrunde. „Solange theoretisch das noch möglich ist, geben wir die Hoffnung nicht auf“, sagt EVF-Vizepräsident Manuel Vilgertshofer. Vor allem das 3:6 gegen Waldkirchen sei ein herber Schlag gewesen. Da hatte sich die Mannschaft von Coach Roman Mucha drei Punkte fest vorgenommen. „Die Niederlage gegen Dingolfing am Sonntag dagegen kann man akzeptieren. Da hätten wir schon einen Sahnetag erwischen müssen“, so Vilgertshofer.

Die Woche über haben die Brucker an taktischen Maßnahmen gearbeitet. Vor allem die eklatante Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor hat die Kreisstädter schon so manchen Punkt gekostet. „Der Torabschluss wurde besonders trainiert“, berichtet Vilgertshofer. Wieder ins Training eingestiegen ist Goalie Dennis Berger. „Ob er allerdings schon heute Abend eine Chance erhält, bleibt abzuwarten“, meint der EVF-Vize. Auch wenn die Gäste aus Moosburg zuletzt eine 2:14-Klatsche gegen den Tabellenzweiten aus Haßfurt einstecken mussten – die Brucker verloren ihr Spiel in Haßfurt mit 3:8 nicht ganz so hoch – werde man den Gegner am Freitagabend nicht unterschätzen, sondern mit dem nötigen Respekt begegnen, so Vilgertshofer. Dennoch erwartet er einen Sieg von seiner Mannschaft. (Hans Kürzl, Dieter Metzler)

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