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Wanderers Germering gehen mit dem Mantra einer Boxlegende ins Derby gegen den EV Fürstenfeldbruck

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Von: Andreas Daschner

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Schon zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Wanderers Germering (in Weiß) auf den EVF.
Schon zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Wanderers Germering (in Weiß) auf den EVF. © Peter Weber

Wanderers Germering gegen den EV Fürstenfeldbruck. Schon zum dritten Mal in dieser Spielzeit heißt es: Derby-Zeit!

Germering – Am Sonntag kreuzen die Teams ab 17.45 Uhr im Polariom den Schläger. Nach den beiden Vorrunden-Partien zwischen den Wanderers aus Germering und dem EV Fürstenfeldbruck steht nun das erste Kräftemessen in der Zwischenrunde auf dem Programm.

Derbys sind einfach etwas Besonderes. Das sieht man auch daran, dass Wanderers-Sprecher Florian Hutterer fast schon pathetisch wird, wenn er auf das Duell schaut. Er zitiert Boxlegende Muhammad Ali, der einst sagte: „Champions werden nicht in Trainingshallen geboren. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten.“

Germering vom EVF-Schlussspurt beeindruckt

Hutterer weiter: „Besser kann man die Vorzeichen für den Fight der beiden Erzrivalen nicht beschreiben.“ Die Brucker beeindruckten ihn dabei vor allem mit ihrem Endspurt in der Vorrunde, mit dem sie in überzeugender Manier in die Zwischenrunde einzogen. Dass es dort dann eher durchwachsen weiterging, sieht das Wanderers-Sprachrohr nicht als gutes Omen – vor allem angesichts der starken Defensivleistung des Nachbarvereins.

„Mit der Mannschaft um EVF-Coach Roman Mucha, die mit sehr viel Selbstvertrauen und Rückenwind ins Spiel gehen wird, ist zu rechnen“, sagt Hutterer, der eingeschworenes Kollektiv erwartet, der die Germeringer bis aufs Äußerste fordern werde.

In der Zwischenrunde wird jeder Fehler bestraft

Die Zwischenrunde sei so stark, dass man in jeder Phase der Partie aufmerksam und konzentriert sein müsse. „Coach Daniel Menge und seine Truppe wird hart und aggressiv arbeiten müssen, um die Landkreis-Krone zu verteidigen.“ Auch gegen den „harten Brocken“ aus Fürstenfeldbruck.

Bereits am Freitag treten die Wanderers um 19.30 Uhr zum Rückspiel beim ERC Lechbruck an. Genau eine Woche zuvor feierten die Germeringer zuhause einen 7:4-Sieg gegen die Allgäuer. Es war ein Arbeitssieg, Hutterer sieht Möglichkeiten, es diesmal besser zu machen – als Einstimmung aufs Derby.

Fürstenfeldbruck sieht sich klar als Außenseiter

Fürstenfeldbruck sieht sich In Germering klar in der Außenseiter-Rolle. Brucks Kapitän Tizian Ravensberg träumt allerdings von einem Sieg über seine ehemalige Mannschaft. „Es ist immer ein besonderes Spiel, vor allem wenn man so wie ich für beide Vereine gespielt hat oder spielt“, sagt der Brucker. Das hat Ravensberg mit zahlreichen weiteren Spielern gemeinsam, die am Sonntag auf dem Eis stehen werden. „Seit meiner Rückkehr zum EVF haben wir leider noch kein Derby gewinnen können. Aber ich denke, es wäre mal an der Zeit“, sagt Ravensberg. „Und sollten wir wieder nicht gewinnen, schmerzt diese Niederlage natürlich schon ein bisschen mehr.“ (Andreas Daschner)

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