Zugestellt: Die Brucker (weiß) waren nur zweimal vor dem Germeringer Kasten erfolgreich.
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Zugestellt: Die Brucker (weiß) waren nur zweimal vor dem Germeringer Kasten erfolgreich.

Eishockey

Wanderers sind konsequenter vor dem Tor - Germering schlägt Bruck im Testspiel-Derby 7:2

  • vonDieter Metzler
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Zwei Drittel lang bot der EV Fürstenfeldbruck beim Test-Derby am Freitagabend in Germering den Wanderers Paroli.

Fürstenfeldbruck/Germering – Dann aber machte sich der Trainingsrückstand der Brucker bemerkbar, und die Mannschaft von EVF-Trainer Markus Kiefl verlor am Ende mit 2:7 (1:1, 0:2, 1:4) deutlich diesen ersten Kräftevergleich. In der Mitte Oktober beginnenden Landesliga dürfen sich die Fans beider Lager noch zweimal auf die sportliche Auseinandersetzung der ewigen Rivalen freuen, nachdem die Wanderers aufgestiegen sind.

200 Zuschauer waren beim Spiel um die Nummer eins im Landkreis zugelassen, 165 kamen letztlich und erlebten eine unterhaltsame Partie. Die Germeringer Aufsteiger um das Trainerduo Peter Schedlbauer und Andreas Schmid hatten den besseren Start und gingen nach zuvor zwei Glanztaten von Brucks Goalie Valentin Mohr durch Nico Rossi verdient in Führung (7.). Pech für die Gastgeber, dass ihnen bei einem Überzahlspiel der Pfosten im Weg stand. Die Kreisstädter nutzten dagegen ihre erste numerische Überlegenheit zum Ausgleich durch Maximilian Helling (13.). Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt drängten zunächst die Gäste aus der Kreisstadt auf den Führungstreffer. Eine Zwei-Minuten-Strafe allerdings unterbrach den Sturmlauf der Brucker und Germering netzte durch Manuel Winkler zum 2:1 ein (32.). Rossi baute erstmals den Vorsprung auf zwei Tore aus (36.).

Die Kiefl-Truppe gab sich im Schlussdrittel noch längst nicht verloren. Erst recht nicht als der Landsberger Neuzugang, Routinier Sven Curmann auf 3:2 (44.) verkürzte. Die Freude war allerdings nur vor kurzer Dauer. Drei Minuten später schlug die Scheibe hinter Mohr zum vierten Mal ein. (47.). Marc Stroscher erhielt zwar die Chance, mit einem Penalty Bruck wieder heranzubringen. Doch der Stürmer scheiterte an dem Ex-Brucker Raphael Holub, der kurz zuvor für Severin Dürr ins Germeringer Tor gewechselt war. Fast postwendend hatte der Germeringer Konstantin Kolb Glück, als sein Schuss vom Innenpfosten zum 4:2 im Brucker Netz landete (47.). Den Rest erledigten Quirin Reichel (48.), Winkler (56.) und nochmals Reichel (59.).

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