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Arjen Robben und Franck Ribéry bei der Meisterfeier am Nockherberg.

Titel, Tore, Tränen

Abschiede vom FC Bayern: Einem war nicht zum Feiern zumute

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Titel, Tore, Tränen – das letzte Spiel von Franck Ribéry und Arjen Robben in der Allianz Arena hatte alles, was es für einen gebührenden Robbery-Abschied gebraucht hatte.

Oder, um es mit den Worten von Bayern-Patron Uli Hoeneß zu sagen, der auf der Tribüne seinen Emotionen freien Lauf ließ und von Ehefrau Susi getröstet werden musste: „Es geht ein Teil der Familie. Das ist für mich etwas ganz Schlimmes. Da gehen einem die Tränen durch.“

Robben und Ribéry: Das letzte Mal auf dem Rasen ihres Wohnzimmers 

Aber der Reihe nach: Eine gute Stunde war vergangen, als erst Franck Ribéry und sechs Minuten später Arjen Robben ein letztes Mal den Rasen ihres Wohnzimmers betraten. Schon beim Warmmachen kämpften beide mit den Tränen, als über die großen Video-Leinwände die besten Szenen aus ihrer FCB-Zeit abgespielt wurden. Doch als das Duo auf dem Platz stand, war kein Platz für Emotionen mehr – aber für Tore! Ribéry dribbelte wie in jungen Jahren in den Strafraum, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Chip zum zwischenzeitlichen 4:1 im Netz (72.). Wenige Minuten später tat es Robben seinem längjährigen, kongenialen Flügelpartner gleich und schob eine Vorlage von David Alaba ohne Probleme zum 5:1-Endstand ein.

Rauschende FCB-Meisterfeier: Beleidigter Weltmeister fehlt - das ist der Grund

„Irgendeiner da oben hat Regie geführt“, sagte Hoeneß selig und erhob das Flügel-Duo in die Phalanx der ganz großen Bayern-Helden Beckenbauer, Müller, Maier, Effenberg, Matthäus & Co. Für Robben ein „Riesen-Kompliment“, wie er nach dem Spiel erklärte: „. Es ist Wahnsinn! Ich bin ein glücklicher Mensch.“

Und Ribéry? Der brach beim Interview auf dem Spielfeld nach der Partie noch in Tränen aus. Später beim Fanfest am Nockherberg wiederholte er die Worte vom Platz: „Dankeschön für alles, das bleibt das ganze Leben. Mia san mia. I love you!“

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Einem war anfangs übrigens nicht so nach Feiern zumute: Rafinha. Weil sich Leon Goretzka verletzte, kam für ihn Renato Sanches ins Spiel. Hieß im Umkehrschluss: Rafinha blieb ein Abschied vor heimischem Publikum verwehrt. Dementsprechend geknickt wirkte der Brasilianer bei den anschließenden Feierlichkeiten. Doch mit späterer Stunde wurde auch seine Laune besser. 

bok

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