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Bitter enttäuscht: James Rodriguez.

Vertrag läuft bis 2019

Bleibt er trotzdem? Doppelter James-Blackout kostet Bayern den Pokalsieg

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Was für ein bitterer Abend für James Rodriguez - seine Fehler führten zu zwei von Frankfurts Toren. Zieht Bayern trotzdem die Kaufoption?

Berlin - Mats Hummels war derjenige, der das Laufduell mit Ante Rebic verlor, Sven Ulreich war bei den Treffern des Matchwinners machtlos. Doch James Rodriguez war der wahre Pechvogel des Abends beim FC Bayern München. Der kolumbianische Mittelfeldmann verschuldete mit seinem schludrigen Auftreten gleich beide entscheidenden Tore für Eintracht Frankfurt.

Zweimal schlafmützig

Sowohl beim 0:1 in der ersten Halbzeit, als auch beim 1:2 kurz vor Schluss ließ er sich sich von den Frankfurtern den Ball abluchsen, die ihn schnell in die Spitze zu Matchwinner Ante Rebic weiterleiteten. Der Rest ist bekannt: Rebic blieb zweimal eiskalt. Frankfurt jubelte, Bayern trauerte.

James Rodriguez kann sein Pech nicht fassen.

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Und James? Was geschieht nun mit dem 26-Jährigen, der von Real Madrid an die Bayern ausgeliehen ist? Noch immer steht nicht fest, wie es im nächsten Jahr mit ihm weiter geht. Fakt ist: Sein Vertrag in München gilt noch bis Ende 2019. Die Bayern haben eine Kaufoption über 42 Millionen Euro, um James bis Juni 2022 zu binden. Bisher sah es so aus, als würden die Münchner dazu tendieren, James zu behalten. Jupp Heynckes (73) zeigte sich immer als Unterstützer des WM-Torschützenkönigs von 2014.

„Sehr, sehr guter Transfer“

Als "sehr, sehr guten Transfer" von Vorgänger Carlo Ancelotti hatte Heynckes James bezeichnet. Unter dem Trainer-Routinier kam der Offensivmann wieder in Form. Auch in den Highlight-Spielen gegen seinen Stammklub Real durfte James von Beginn an ran und traf im Rückspiel sogar. Insgesamt kommt er auf 39 Pflichtspiele, acht Tore und 14 Assists in dieser Saison - ordentliche Zahlen für ihn. Doch reicht das, wenn verheerende Auftritte wie am Samstag die Bayern Titel kosten?

Die Konkurrenz wird zudem nicht kleiner. Kingsley Coman (21) ist wieder da, der Franzose wurde gegen Frankfurt eingewechselt. Auch Arturo Vidal wird wieder fit werden und einen Stammplatz beanspruchen. Arjen Robben (34) und Franck Ribéry (35) bleiben. Dazu kommt im zentralen defensiven Mittelfeld Leon Goretzka (23), und vorne Serge Gnabry (22) von 1899 Hoffenheim.

Was meinen Sie? Hat James das Zeug für die Bayern? Diskutieren Sie in den Kommentaren mit!

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cg

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