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FC Energie Cottbus - FC Bayern München

3:1-Sieg im Pokal

Bayern erledigt Pflichtaufgabe: „In Cottbus war es für uns nie einfach“

Nicht spektakulär, aber souverän erledigte der FC Bayern die erste Aufgabe im DFB-Pokal.

Energie Cottbus hat sich gestern Abend tapfer gewehrt, aber am Ende war der Viertligist zu harmlos für den Double-Gewinner. Die Münchner siegten dank der Tore von Robert Lewandowksi, Kingsley Coman und Leon Goretzka 3:1 (1:0). „Grundsätzlich war das schon okay von uns. Die erste Runde haben wir überstanden“, sagte Kapitän Manuel Neuer. „In Cottbus ist es für uns nie einfach gewesen.“

Statt wie zuletzt Jerome Boateng ließ Trainer Niko Kovac Neuzugang Benjamin Pavard neben Niklas Süle in der Innenverteidigung beginnen. Der andere Abwehr-Transfer, Lucas Hernandez, saß zunächst auf der Bank, kam in den letztem Minuten aber zu seinem Pflichtspiel-Debüt.

Cottbus war vor der Partie „selbstbewusst ja“, wie Trainer Claus-Dieter Wollwitz erklärte, „aber nicht größenwahnsinnig“. Und mutig begann der frühere Bundesliga-Club – unterstützt von den Fans im ausverkauften Stadion der Freundschaft.

Die Stimmung blieb auch gut, als die Bayern stärker wurden und druckvoller nach vorne agierten. Der Regionalligist zog sich immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Der Double-Gewinner war vor allem dann gefährlich, wenn er über die Flügel nach vorne kam: David Alaba und Kingsley Coman von links, Joshua Kimmich und Thomas Müller von rechts versuchten es immer wieder mit Flanken – allerdings fehlte zuächst entweder die Präzision oder die Abwehr der Gegner samt Lennart Moser im Tor passte gut auf. Der erst 19 Jahre alte Keeper vereitelte die erste Großchance der Münchner. Als Lewandowski eine Flanke von Coman aufnahm und aus dem Rückraum abzog, lenkte Moser den Ball mit den Fingerspitzen an die Querlatte (14.). Kurz danach traf Tolisso den Ball nach einem Freistoß von Alaba nicht richtig.

Als es nach einer halben Stunde noch immer 0:0 stand, begannen die Fans von Cottbus Hoffnung zu schöpfen – aber die machte Lewandowski dann schnell zunichte. Zunächst war der Pole nur Zuschauer, als Kimmichs Flanke auf Comans Kopf landete. Der Franzose scheiterte zwar an Moser, aber der Abpraller landete bei Lewandowski, der den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zur Bayern-Führung bugsierte (32.). Kurz danach hätte er fast schon alles klar machen können für den Meister, aber dieses Mal war der Cottbus-Keeper Sieger, er partierte den Schuss des Münchner Stürmers aus elf Metern.

Kovac wäre bei einem Zwei-Tore-Vorsprung vermutlich etwas ruhiger an der Seitenlinie geblieben, als es seine Spieler nach der Pause etwas zu gemütlich angehen ließen – und damit Cottbus wieder ins Spiel brachte. Aber insgesamt war der Viertligist zu harmlos, um den Bayern ein Bein zu stellen. In der kleinen Cottbuser Drangphase sorgten die Münchner mit einem Konter, den Coman vorbildlich abschloss, für die Entscheidung. Der Franzose ließ Moser mit seinem Schuss aus knapp 20 Metern keine Chance (65.).

Cottbus gehörte wieder die Schlussphase dieser letzten Partie der ersten Pokalrunde. Das Wollitz-Team gab nicht auf, aber schließlich trafen die Münchner noch einmal. Der eingewechselte Goretzka sorgte in der 85. Minute für das 3:0 (85.), ehe Taz für Cottbus in der Nachspielzeit per Foulelfmeter zum 1:3 traf,

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