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Ab in die nächste Runde: Die Bayern-Frauen müssen nach dem 7:0 im Hinspiel nichts mehr befürchten. 

Ein klares Zeichen Marke FC Bayern

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Das Frauen-Team des FC Bayern zeigt mit einem 7:0 in Subotica, dass es diese Saison die Champions League prägen will

München– Mit diesem Resultat wird das Rückspiel am 26. September am FC Bayern Campus (Anstoß 19 Uhr) eine Formsache; die Fußballerinnen des Rekordmeisters sorgten bereits gestern bei Spartakt Subotica mit einem 7:0 im Hinspiel des Sechzehntelfinales der Champions League für klare Verhältnisse. Jill Roord (2), Lina Magull, Gina Lewandowski, Kristin Demann, Jovana Damnjanovic und Lineth Beerensteyn erzielten die Tore, Trainer Thomas Wörle war vollauf zufrieden: „Dieses Ergebnis eröffnet uns nun alle Möglichkeiten für das Rückspiel. Wir haben diese erste Hürde absolut souverän genommen.“

Die Serbinnen taten dem Favoriten den Gefallen und spielten von Anfang an mit. So kamen die Münchnerinnen bereits in der 12. Minute durch Lewandowski in Führung. Sie nickte einen Freistoß von Sara Däbritz ein, es war der zweite Kopfballtreffer im zweiten Pflichtspiel. Auch Jill Roord knüpfte an ihre Leistung aus dem 3:0 im Pokal am Sonntag in Jena an; die Niederländerin sorgte mit zwei Treffern noch vor der Pause für die Entscheidung. In der zweiten Hälfte traf Lina Magull nach einem von Nicole Rolser herausgeholten Elfmeter, ehe Damnjanovic, Demann und Beerensteyn den Kantersieg fixierten.

Jovana Damnjanovic freute sich besonders über den starken Auftritt in ihrer Heimat. „Für uns war es schon relativ anstrengend bei der Hitze und auf dem stumpfen Platz“, meinte die Stürmerin, „aber wir haben gezeigt, dass wir eindeutig die bessere Mannschaft sind und haben als FC Bayern ein klares Zeichen gesetzt, wo wir dieses Jahr hinwollen.“ In den vergangenen Jahren hatten die Münchnerinnen in der Königsklasse oft Pech und scheiterten trotz guten Darbietungen sehr früh. 

„Wir sind auf dem holprigen, stumpfen Platz die ersten Minuten ziemlich schwer reingekommen“, analysierte Lewandowski die gestrige Partie, „aber wir sind drangeblieben und haben uns mehr und mehr Aktionen nach vorne erspielt. Sieben Auswärtstore sind vor dieser Kulisse genial, wir freuen uns sehr über den hohen Sieg zum Beginn der Saison. Beim Rückspiel werden wir hoffentlich da weitermachen.“ Zuvor ist allerdings der Bundesligastart notiert; am Sonntag geht es in Leverkusen wieder los.

Wörle bedauerte am Ende nur, „dass der Platz heute nicht noch mehr hergegeben hat. Aber alles in allem haben wir uns mit den Begebenheiten gut abgefunden, und es ist erfreulich, dass wir so viele verschiedene Tore gemacht haben.“ Drei Tore in Jena, sieben in Subotica – die Münchnerinnen sind vor dem Bundesligastart jedenfalls schon wirklich gut in Schuss.

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