Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?

Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?
+
Jupp Heynckes traf in seinen Gesprächen mit Franck Ribéry offenbar immer den richtigen Ton.

Ex-Coach plaudert aus Nähkästchen

Heynckes über Ribéry: "Das war ziemlich hitzig"

  • Denis Huber
    vonDenis Huber
    schließen

München - Nach schlechter Laune unter "Tulpengeneral" van Gaal blühte Franck Ribéry unter Jupp Heynckes richtig auf. Bayerns Ex-Coach erklärt, warum und welche brenzligen Situationen er mit dem "Filou" erlebte.

Zwischendurch schien es, als hätte Franck Ribéry den Spaß am Fußball verloren. Coach Louis van Gaal war dem Franzosen zu streng, zu verbissen und zu wenig einfühlend. Der dribbelstarke Superstar braucht Spaß und die Zuneigung eines Trainers, um Bestleistungen abzuliefern - und unter van Gaals Nachfolger Jupp Heynckes bekam er beides endlich auch wieder.

Heynckes: "Ich weiß, was Franck alles durchgemacht hat"

In den zwei Jahren unter dem erfahrenen Rheinländer blühte Ribéry auf und wurde zum gefeierten Weltstar. Im Interview mit der französischen Fachzeitfachschrift "France Football" erklärte Heynckes nun, wie er den Franzosen zur Hochform brachte: "Der ausschlaggebende Punkt ist, sich über die Kindheit des Spielers zu informieren. In welchem Umfeld ist er groß geworden? Ich weiß, wo Franck herkommt und was er alles durchgemacht hat. Er ist ein Straßenfußballer. Er braucht das Gefühl, beschützt zu sein, dass man sich um ihn kümmert." Darüber hinaus müsse der "Filou" aber auch ab und an in die Schranken gewiesen werden, erst dadurch sei Ribéry "in den letzten zwei Jahren ein großer Spieler" geworden.

Allerdings hatte auch Heynckes in seiner zweijährigen Amtszeit einige heftige Auseinandersetzungen mit dem Franzosen. "Einmal war es ziemlich hitzig", erinnert er sich an den Streit Ribérys mit Robben um die Ausführung eines Freistoßes im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid im April 2012. "Das war unglaublich. Danach habe ich ihm klar gemacht, dass er sich an die Regeln halten und ein anderes Auftreten an den Tag legen muss. In der folgenden Saison kam es zu keiner einzigen Szene dieser Art, denn wir haben alle unsere Lehren daraus gezogen. Nach diesem Streit habe ich immer die Freistoßschützen festgelegt - und jeder hat die Entscheidung respektiert."

Wer hat Abi? Die Schulbildung der Bayern-Stars

Wer hat Abi? Die Schulbildung der Bayern-Stars

In einem Bereich kamen Heynckes und Ribéry allerdings nie auf einen gemeinsamen Nenner, verrät der Rheinländer mit einem Augenzwinkern: "Ich hatte große Probleme damit, die Musik zu ertragen, die Ribéry hörte. Aber die Musik, die andere hörten, wusste ich zu schätzen."

dh

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Dann lasse ich mir es schmecken“: Süles ungewöhnlich offenes Geständnis live am Mikro nach Chelsea-Spiel
David Alaba äußert sich nach dem Weiterkommen in der Champions League verklausuliert zu seiner Zukunft, Niklas Süle macht eine Ansage an den FC Barcelona. Die Stimmen …
„Dann lasse ich mir es schmecken“: Süles ungewöhnlich offenes Geständnis live am Mikro nach Chelsea-Spiel
"Als ob er die Nacht zum Tag gemacht hätte": Schweinsteiger-Fans diskutieren über neues Hui-Foto
Bastian Schweinsteiger hat sich wieder bei Instagram zu Wort gemeldet. Sein Aussehen sorgt für unterschiedliche Assoziationen.
"Als ob er die Nacht zum Tag gemacht hätte": Schweinsteiger-Fans diskutieren über neues Hui-Foto
Ende der Transfer-Posse in Sicht? Havertz und „Blues“offenbar über Langzeit-Vertrag einig
Kai Havertz steht nun doch vor dem Abschied aus Leverkusen. Offenbar will der DFB-Star im Sommer wechseln. Der 21-Jährige soll sich bereits mit Chelsea einig sein.
Ende der Transfer-Posse in Sicht? Havertz und „Blues“offenbar über Langzeit-Vertrag einig
Flick hofft auf Einsatz gegen Barcelona: Verletzter Pavard mit unklarem Arena-Auftritt - Bild spricht Bände
FC Bayern: Benjamin Pavard hat sich verletzt und fällt in der Champions League gegen den FC Chelsea wohl aus. Auf Instagram sendete er ein unklares Zeichen.
Flick hofft auf Einsatz gegen Barcelona: Verletzter Pavard mit unklarem Arena-Auftritt - Bild spricht Bände

Kommentare