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Die Fürst-Wrede-Kaserne: Der Süddteil (blau) wird nach wie vor militärisch genutzt. Der Nordteil (rot) gehört dem FC Bayern. Er ist nur wenige Kilometer von der Allianz Arena (hinten rechts) jenseits der Fröttmaninger Heide entfernt. Foto: Archiv
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Die Fürst-Wrede-Kaserne: Der Süddteil (blau) wird nach wie vor militärisch genutzt. Der Nordteil (rot) gehört dem FC Bayern. Er ist nur wenige Kilometer von der Allianz Arena (hinten rechts) jenseits der Fröttmaninger Heide entfernt.

Leistungszentrum in Fröttmaning

FC Bayern: Keine "zweite Allianz Arena"

München - Leistungszentrum in Fröttmaning: FCB-Vereinspräsident Karl Hopfner stellt die Pläne für das 30 Hektar große Gelände vor. Es wird keine „zweite Allianz Arena“ geben.

Bereits 2006 hat der FC Bayern München ein Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Fürst-Wrede-Kaserne in Fröttmaning gekauft. Dass der Verein dort ein neues Leistungszentrum für seinen Fußball-Nachwuchs bauen wird, ist lange bekannt. Nun werden die Pläne konkret, FC Bayern-Präsident Karl Hopfner stellte sie am Dienstagabend im Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann vor.

Auf den rund 30 Hektar an der Ingolstädter Straße wird in den kommenden Jahren ein Sportzentrum für die Jugend-Mannschaften des Vereins, bis einschließlich des U19-Teams, entstehen. „Wir wollen hier etwas bauen, wo unsere Jugend optimale Trainingsbedingungen findet“, sagte Hopfner in der BA-Sitzung. Keinesfalls sollten hier jedoch Spiele der zweiten FC-Bayern-Mannschaft stattfinden, wie gemunkelt worden sei. Das Büro Albert Speer und Partner, das auch schon am Bau der Allianz-Arena beteiligt war, hat einen Plan für das Gelände entworfen. Er sieht mehrere Spielflächen sowie Infrastruktur für Spieler und Fans vor.

Auf dem Areal sollen sieben Freispielflächen in verschiedenen Größen entstehen. Auch plant der Verein eine Trainingshalle, ein Clubheim und ein Wohnheim für bis zu 80 Personen, in dem die angehenden Fußballprofis samt ihrer Betreuer untergebracht werden können. Momentan residieren sie auf dem Vereinsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße.

Darüber hinaus plant der FC Bayern in Fröttmaning ein großes Fußballfeld mit einer überdachten Tribüne für bis zu 2500 Zuschauer sowie einen entsprechend großen Parkplatz. Frühere Pläne, die eine Halle für 5000 Zuschauer sowie ein Parkhaus vorsahen, hat man inzwischen verworfen – die im Vorfeld nicht unumstrittene „zweite Allianz-Arena“ ist also vom Tisch.

Der Planungsprozess für die neue Vereinsstätte zog sich auch deshalb über mehrere Jahre, weil das ehemalige Kasernengelände direkt auf der Grenze der Landeshauptstadt liegt und es daher galt, zwischen München und der benachbarten Gemeinde Oberschleißheim zu koordinieren. Dazu kommt die Nähe zum Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide, die mit strengen Auflagen zum Schutz der benachbarten Flora und Fauna verbunden ist.

Nun hat der FC-Bayern offenbar alle erforderlichen Genehmigungen und hofft, schon im September dieses Jahres mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Sollte der Bau des Leistungszentrums wie geplant realisiert werden, könnte der Vereinsnachwuchs schon 2017 in den Münchner Norden umziehen.

Annika Schall

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