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Erstmals nach dem Aus im Sommer als Sportdirektor beim FC Bayern hat sich Christian Nerlinger öffentlich zu Wort gemeldet.

Erstes Interview nach dem Bayern-Aus

Nerlinger: So wurde ich von Hoeneß gefeuert

München - Erstmals nach dem Aus im Sommer als Sportdirektor beim FC Bayern hat sich Christian Nerlinger öffentlich zu Wort gemeldet. Er verrät, wie seine Entlassung ablief.

„Um ganz ehrlich zu sein: Mein Ende beim FC Bayern kam für mich nicht ganz unerwartet und hat mich daher auch nicht getroffen", sagte Nerlinger gegenüber der Sport Bild.

Von seiner Entlassung hatte Nerlinger am 2. Juli - sechs Wochen nach dem verlorenen CL-Finale - erfahren. Das finale Gespräch mit Uli Hoeneß sei im Gegensatz zu mehrerern Unterredungen in der Woche nach dem Chelsea-Spiel "realativ emotionslos und sachlich verlaufen". Nerlinger: „Im Endeffekt wusste ich aber in dem Moment, als wir das Champions-League-Finale gegen Chelsea verloren haben, dass es für mich vorbei ist....Ich habe mir da ja auch nichts vorgemacht. In der Geschichte des FC Bayern war es immer so: Nach einem titellosen Jahr folgten stets Richtungsänderungen."

Nerlingers Transfers: Die Tops und Flops

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Mit Uli Hoeneß versteht sich Nerlinger nach wie vor gut. "Nach meiner Beurlaubung hat es später ein nettes Essen gegeben, bei dem ich schon gemerkt habe, dass es zwischenmenschlich bei uns immer noch passt."

Nerlinger steht beim FC Bayern noch bis Juni 2014 auf der Gehaltsliste. So lange läuft sein Vertrag. Der 39-Jährige ist freigestellt.

Ab Juli 2009 war Nerlinger als Nachfolger von Manager Hoeneß für den sportlichen Bereich verantwortlich gewesen. Danach sei es ihm bis zur Entlassung gelungen, „eine Mannschaft zu entwickeln, die den Anspruch und die Qualität hat, dauerhaft auf internationalem Niveau mitzuspielen“. In der Tat hatte Nerlinger auch noch alle Transfers für die laufende Saison getätigt (Shaqiri, Dante, Mandzukic) und die Verpflichtung von Javi Martinez in die Wege geleitet.

Er sei mit sich und dem Klub „im Reinen“, sagte Nerlinger - und legte dem FC Bayern zudem indirekt nahe, eine Vertragsverlängerung mit Trainer Jupp Heynckes anzustreben. Heynckes habe sich noch mal verändert im vergangenen Jahr, „er hat sein Profil nochmals gestärkt und in der Vorrunde eine fantastische Erfolgsstory geschrieben.“ Er wisse nicht, wie Heynckes denke, ergänzte Nerlinger, „was ich aber weiß, ist: Jupp Heynckes isst und schläft - alles, was er darüber hinaus tut, macht er für den FC Bayern München.“

ole/sid 

 

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