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Holger Seitz hätte gerne den an Regensburg verliehenen Adrian Fein in seiner Mannschaft.

Coach der kleinen Bayern

Seitz: „Adrian Fein hätte uns sicher geholfen“

Im Hinblick auf die Ziele stellt Seitz unmissverständlich fest, dass er sehr zufrieden mit der momentan Tabellensituation ist. Der Regionalliga-Primus kämpft aber immer wieder mit einer dünnen Personaldecke.

„Die aktuelle Richtung stimmt, trotzdem müssen wir auf dem Boden bleiben und die Grundtugend des Fußballs wieder abrufen“, sagte Seitz bei bfv.tv

Dennoch war für den Coach der kleinen Bayern in den ersten 20 Spielen der Regionalliga-Saison nicht alles Gold was glänzt. Seitz klagt, dass aufgrund der Verletzungssituation bei den Profis und Amateuren gewisse Abläufe in Spielsituationen verloren gingen. Dies führe immer wieder zu Probleme im Kader . Der 44- Jährige musste in den vergangenen Spielen gegen SV Wacker Burghausen oder FC Pipinsried immer wieder auf Stammkräfte verzichten und den Kader mit Spielern der U19 aufstocken. Beim knappen 2:1-Heimsieg gegen Wacker Burghausen saßen sogar zwei Reserve-Keeper auf der Bank. 

Die personellen Engpässe sind auch den Leihgeschäften der Roten geschuldet. Vor allem ein Spieler geht dem Trainer des Regionalliga-Spitzenreiters ab. „Adrian Fein hätte uns sicher weitergeholfen“ sagte Seitz über den Mittelfeldspieler, der im Sommer nach Regensburg verliehen wurde. Damit spricht er wohl auch den Fans aus dem Herzen, die ihrem Ärger über den Last-Minute-Abgang Luft machten

Neben Fein verließ auch Timothy Tillman im Sommer den FC Bayern. Der 19- Jährige wechselte in der Sommerperiode zum 1. FC Nürnberg, konnte sich dort bislang jedoch nicht durchsetzen. Tillman war für die Verstärkung der ersten Elf des Clubs geholt worden, kam jedoch nur sechs Einsätze in der Regionalliga. Bei Fein läuft es hingegen besser. Seit dem 6. Spieltag steht der Youngster in der Startelf des Zweitligisten. 

Seitz ist der Meinung, dass diese Spieler dem FC Bayern in der Regionalliga sehr weiterhelfen würden und ist überzeugt, dass die „Chance zum Durchbruch in den Profikader seit Jahren nicht so groß war, wie im Moment“.

Deshalb lobt der U23-Trainer besonders den exzellenten Austausch mit Chef Trainer Nico Kovac und ist fest davon überzeugt, dass einige seiner Spieler wie Jeong, Shabani, Mai, Meier oder Wriedt große Chancen haben. den Sprung in den Profibereich beim Rekordmeister zu schaffen.

Text: Tim Ulrich

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