Niklas Süle und Sebastian Rudy feierten am Sonntag ihre Premiere im FCB-Mannschaftstraining - die Bilder.
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Neuzugänge sollen Stars Druck machen

Bilder: Süle und Rudy greifen beim FC Bayern an

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Niklas Süle und Sebastian Rudy sind endgültig beim FC Bayern angekommen und sollen die arrivierten Stars an der Säbener Straße unter Druck setzen.

München - Dieses Duo soll für ordentlich Druck in den Luxus-Mannschaftsteilen des FC Bayern sorgen: Niklas Süle und Sebastian Rudy. Bereits am Samstag standen die Neuzugänge von 1899 Hoffenheim das erste Mal auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße. Nach dem obligatorischen Medizin-Check starteten sie zusammen mit Joshua Kimmich, Arturo Vidal, Thiago und einigen Jugendspielern die erste Trainingseinheit als Spieler des deutschen Rekordmeisters. Bei der gestrigen öffentlichen Einheit trafen beide dann zum ersten Mal auf den Rest ihrer neuen Mannschaft, der nach zwei Tagen Asien-Pause ebenfalls wieder in den Trainingsbetrieb einstieg. Aber was plant Trainer Carlo Ancelotti eigentlich mit den beiden Neuen?

„Die Spieler wissen, dass ich jede Woche eine Aufstellung festlegen muss. Es wird nicht jede Woche die gleiche sein. Rotation ist für ein Top-Team wichtig, um die Spieler motiviert und fit zu haben“, erklärte der Italiener bereits während der Asien-Reise. Carletto gilt als Freund der Rotation und hat gerne viele Stars in seinem Kader. Und hier kommen Süle und Rudy ins Spiel! Durch die Verpflichtung der Confed-Cup-Sieger hat der Kader des FC Bayern noch mehr an Breite gewonnen.

Ein Horror-Szenario wie im vergangenen Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel wollen die Münchner nie mehr erleben. Damals fehlte Javi Martínez gelbgesperrt und Mats Hummels und Jerome Boateng schleppten sich trotz Verletzungen mit großen Schmerzen übers Spielfeld. Mit Süle haben die Bayern nun eine talentierte Alternative zu ihren Star-Innenverteidigern. Trotz seiner 21 Jahre wirkt der 1,94-Meter-Mann auf dem Platz äußerst abgeklärt, ist sehr zweikampfstark und hat eine gute Spieleröffnung – ähnlich wie Hummels. Positiver Nebeneffekt: Die Defensiv-Platzhirsche dürfen es auf und neben dem Platz nicht schleifen lassen, weil ihnen der 20-Millionen-Einkauf im Nacken sitzt.

Dieser Konkurrenzkampf ist ganz nach dem Geschmack von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: „Das ist gewünscht, da mache ich keinen Hehl draus. Es muss jeder wissen, dass er hier Vollgas geben muss. Um ganz einfach den Trainer am Ende des Tages zu überzeugen.“

Überzeugt hat Sebastian Rudy seinen neuen Coach durch seine Auftritte beim Confed Cup. Schon Anfang Juli hatte Carletto Rudy deshalb gelobt. Wie auch im Abwehr-Zentrum streiten sich im Mittelfeld-Herz ebenfalls vier Spieler (Rudy, Vidal, Tolisso, Thiago) um zwei Plätze in Carlos 4-2-3-1-System. Hinzu kommt noch Renato Sanches, der den Bossen während der Asien-Reise plötzlich wieder zu gefallen schien. Der Konkurrenzkampf beginnt jetzt erst so richtig.

Manuel Bonke

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