FC Bayern Wiesn Oktoberfest 2014
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Bayern-Trainer Pep Guardiola mit seiner Frau Christina.
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Robert Lewandowski und seine Frau Anna.
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Thiago Alcantara mit seiner Freundin Julia.
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Rafinha mit seiner Freundin Carolina.
FC Bayern Wiesn Oktoberfest 2014
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Xabi Alonso.
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Xabi Alonso mit seiner Frau Nagore vor Käfer's Wiesn-Schänke auf dem Oktoberfest.
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Sportvorstand Matthias Sammer mit seiner Frau Karin.
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Thiago Alcantara mit seiner Freundin Julia.

In Käfer's Wiesn-Schänke

Xabi erstmals in Tracht: Bilder vom Wiesn-Besuch der Bayern

Xabi Alonso hat sich beim Wiesn-Besuch des FC Bayern erstmals in Tracht gezeigt. Schweini fehlt wegen Angina auf dem Oktoberfest. Hier sehen Sie die Bilder.

Das Timing war perfekt. Für seinen Ausflug auf das Oktoberfest hatte sich der FC Bayern diesmal den letzten Sonntag der Wiesn ausgesucht, „und die Voraussetzungen“, betonte Thomas Müller, „könnten nicht besser sein.“ Die Patzer der Konkurrenten und das eigene, sehr eindrucksvolle 4:0 (3:0) gegen Hannover 96 hatten die Münchner bereits am Samstagnachmittag in Feierlaune versetzt. Trainer Pep Guardiola betonte sogar, es dürften gerne auch mal zwei Mass sein statt nur einer.

„Wir werden auch dieser Aufgabe gewachsen sein“, versprach Müller mit einem Grinsen. Er war einer der ersten, die am Sonntagmittag vor dem Festzelt auftauchten, begrüßt von Tausenden Schaulustiger. Am Samstag war der Nationalspieler nur Bankhocker gewesen, doch was er sah, stimmte ihn sehr zufrieden. „Wir haben ein super Spiel erwischt. Da sitzt man locker draußen“, sagte er.

Locker sah auch aus, was Müllers Kollegen da auf dem Platz veranstalteten. Hannover 96 war nichts weiter als ein Spielball der Münchner, und die hatten richtig Lust, schon vor dem Besuch auf der Wiesn „Hau den Lukas“ zu spielen. Die Gäste konnten richtig froh sein, dass es bei den Treffern durch Robert Lewandowski (6. und 38. ) sowie den erneut extrem energiegeladenen Arjen Robben (13. und 79. ) blieb.

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sagte, „das war erstklassig, was die Mannschaft in der ersten Halbzeit gespielt hat“, der zweifache Torschütze Robben, der offensichtlich eine Wiedergeburt des Duracell-Hasen ist, betonte mit einem Lächeln: „Das war vielleicht das beste Spiel bis jetzt.“ Selbst der ewig zweifelnde Guardiola gönnte sich einen Anflug von Begeisterung. „Das Wichtigste ist, dass wir in jedem Spiel ein bisschen besser werden“, sagte er, „wir haben vier Tore geschossen, wir haben noch mehr Chancen kreiert, auch unser Spielweise war gut.“

Der Bundesliga müsste eigentlich angst und bange werden. Die Nachwehen der WM, selbst die Verletzungen von Schlüsselspielern hat der FC Bayern bislang gut kompensiert, auch wenn Guardiola stets betont, bis Weihnachten müsse sich seine Mannschaft mehr oder weniger durchmogeln. „Ich denke, dass wir das bis jetzt ganz gut gemacht haben. Man kann immer Spiele finden, die nicht so gut waren, aber es ist schon ganz gut so, wie es ist“, sagte Torhüter Manuel Neuer, der mittlerweile auch schon wieder seit 648 Minuten ohne Gegentreffer ist.

Die Aussichten für die Verfolger der Münchner sind miserabel. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause, drohte Neuer schon mal, „kommt der ein oder andere Spieler zurück“, darüber hinaus ist Robben in einer „unglaublichen Verfassung“, wie Rummenigge fast euphorisch anmerkte. Kommt hinzu, dass sich Lewandowski auf dem besten Wege befindet, eine perfekte Einheit mit den Mitspielern zu werden. „Lewa ist einer der besten Spieler der Welt, und er ist jetzt in Fahrt gekommen“, sagte Neuer - wohlwissend, dass das zunächst mal für das Länderspiel gegen Polen gilt.

Hannover 96 wird froh sein, den Münchnern erst mal nicht zu begegnen: Es war bemitleidenswert, wie die Gäste von den sehr spielfreudigen und angriffslustigen Bayern herumgeschubst wurden - trotz einer Fünferkette. „Wir hatten schon auch eine Idee, aber die ist halt sehr schnell durch die frühen Tore über den Haufen geworfen worden“, sagte Trainer Tayfun Korkut. Sportdirektor Dirk Dufner wollte sich mit dem Spiel gleich gar nicht mehr aufhalten und stellte fest, es bestehe kein Grund, schlechter Laune zu sein: „Wir haben zehn Punkte. Darum würden uns andere beneiden.“

sid

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