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Beide wollen wechseln - nur einer darf. Die Fans diskutieren über Boateng und Lewandowski.

Aufruhr in den sozialen Medien

„Da fehlt anscheinend jegliche Fachkompetenz“ - So reagieren die Bayern Fans auf die Boateng-Freigabe

Der mögliche Abgang von Jerome Boateng beim FC Bayern polarisiert. Nach der Bekanntgabe der Nachricht liefen die Fans in den sozialen Medien Sturm - mit sehr unterschiedlichen Meinungen.

München - Es war die Überraschungsmeldung am Mittwochnachmittag. Jerome Boateng darf den FC Bayern unter bestimmten Vorussetzungen verlassen. Das erklärte Karl-Heinz Rummenigge im Interview mit der tz. Man wisse um die Wechselwünsche des Innenverteidigers und würde sich bei einem entsprechenden Angebot zusammensetzen. Bei den Fans der Münchner Bayern sorgte die Neuigkeit für ganz unterschiedliche Reaktionen.

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Innerhalb kürzester Zeit sammelten sich die Fanstimmen unter dem Facebook-Eintrag:

Reisende soll man nicht aufhalten

Viele Fans würden dem Innenverteidiger keine Träne nachweinen. So meint Jürgen H. auf Facebook: „Reisende soll man nicht aufhalten.“ Auch Boatengs Freizeitbeschäftigungen neben dem Platz haben ihn viele Sympathien gekostet. So schreibt Kevin T.: „ Solange Boateng mehr mit Fashion und Musik beschäftigt ist, wird er keine Verstärkung mehr für Bayern sein. Er spielt viel zu lässig und unkonzentriert.“ Er würde außerdem „Süles weiterer Entwicklung nur im Wege stehen“. Andere Fans kritisieren auch die Leistung Boatengs. Die „hat stark nachgelassen“, zudem sei der Nationalspieler „zu oft verletzt und jetzt bald 30“, wie Joel Leon G. auf Facebook schreibt. Ein Verkauf würde zumindest noch Geld in die Vereinskasse spülen.

Niklas Süle wird von vielen Fans als Boateng-Nachfolger gehandelt.

Bayern betreibt eine verfehlte Transferpolitik

Der mögliche Verkauf Boatengs setzte aber auch eine grundsätzliche Diskussion über die Transferpolitik der Münchner in Gang. So muss sich der deutsche Meister teils harsche Kritik an seinen Transfers gefallen lassen. Elisabeth B. hat keinerlei Verständnis für die Freigabe: „Mir reicht es allmählich - Weltklasse-Spieler durch Mittelmaß ersetzen. Gehts noch?“ In die gleiche Kerbe schlägt Andreas S. Er vermutet, dass „bei Bayern der sportliche Erfolg nichts mehr zählt, sondern nur noch der Kontostand.“ Und die Bayern-Oberen frägt er: „Wen wollt ihr für das Geld holen - Geld ausgeben wollt ihr ja auch nicht?“ Eranda K. sieht gar Parallelen zu Borussia Dortmund und befürchtet, dass der FC Bayern so „auf Dauer nur noch ein Sprungbrett für Profis“ sein wird. Die wirklich guten Spieler würden ins Ausland flüchten, während Bayern die Bundesliga leer kauft. Das führt aber nicht nur dazu, „dass wir international nicht mithalten können, sondern in erster Linie auch, dass die Liga immer schwächer wird“.

Aber Lewandowski soll bleiben?

Bei den aktuellen Debatten um Bayern-Transfers dreht sich aber nicht alles um Jerome Boateng. Mit Lewandwoski will ein weiterer Top-Spieler den Rekordmeister verlassen. Vergleiche zwischen den beiden sind deshalb nur naheliegend. Und da erfährt Boateng weitaus mehr Zuspruch als sein polnischer Teamkollege. So findet es Daniel G. „unglaublich, den besten Innenverteidiger ins Schaufenster zu stellen und einen lustlosen Stürmer, der in wichtigen Spielen nicht liefert, zu halten“. Sein Urteil über die Führung des FC Bayern ist vernichtend: „Da fehlt anscheinend jegliche Fachkompetenz.“

Lesen Sie auch: So reagierte Jerome Boateng auf die Freigabe der Bayern.

Wen holen die Bayern als Verstärkung? Wir haben bereits alle Transfergerüchte zum FC Bayern München im Überblick zusammengefasst.

tb

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