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Jerome Boateng hat sich über die Fans in der Allianz Arena beschwert (Archivbild).

Boateng: Harsche Kritik an den eigenen Fans

München - Der FC Bayern hat sicher schon überzeugender gewonnen als gegen Wolfsburg. Doch müssen die Anhänger den Rekordmeister deswegen gleich auspfeifen? Jerome Boateng reagierte mit harscher Kritik an den eigenen Fans.

Es war um die 35. Minute, die Partie gegen Wolfsburg stand noch 0:0. Die Münchner taten sich äußerst schwer, Chancen waren Mangelware. Unterstützung durch die zahlreichen Bayern-Anhänger wäre zu diesem Zeitpunkt bitter nötig gewesen. Doch was taten die? Sie pfiffen! 

Jerome Boateng zeigte dafür nach dem 2:0-Sieg gegen die Wölfe wenig Verständnis. "Es wäre besser, wenn uns die Fans in einer schwierigen Situation anfeuern, anstatt zu pfeifen. Das bringt ja nichts", zitiert die Bild den Abwehrspieler.

Und dann fiel Satz, der viele München-Fans auf die Palme bringen wird: "Aber das ist man in München ja gewohnt."  

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Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Diskussionen um die vergleichsweise wenig euphorische Stimmung bei Heimspielen des FC Bayern gegeben. Ex-Trainer Louis van Gaal etwa erklärte nach einem Spiel: "Die Allianz Arena ist super, aber das Publikum war nicht immer super. Es ist wie bei Ajax und Barça. Das ist Theater-Publikum." Die Aussage von Jerome Boateng dürfte diese Debatte neu entfachen.

Brandgefährlich: Fans außer Kontrolle

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ole

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